Bottroper Corona-Krisenstab hebt die Schließung der Halden auf

„AHA“-Regeln

Die Sperrung der Halden wird aufgehoben. Weil sich ohnehin nur noch wenige Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen, sieht der Krisenstab keine „Überfüllungsgefahr“ mehr.

Kirchhellen

, 25.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Halde Haniel

Die 105 Totems des baskischen Bildhauers Agustín Ibarrola und der Blick übers Ruhrgebiet lohnen den Aufstieg auf die Halde Haniel. © Petra Berkenbusch

Der Krisenstab der Stadt Bottrop hat in seiner Mittwochs-Sitzung beschlossen, die Halden wieder zu öffnen. Kanzlerin Merkel hat bei dieser Entscheidung eine nicht unwesentliche Rolle gespielt.

Die Halde Haniel sowie die Halde an der Beckstraße mit dem Tetraeder waren vor einigen Wochen gesperrt worden, nachdem dem Krisenstab vor allem nach sonnigen Wochenenden von „unhaltbaren Zuständen“ und drangvoller Enge auf den Wegen berichtet worden war.

Die Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs lassen nun Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum erwarten, die den Krisenstab ermutigt haben, die Halden wieder zu öffnen. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es: „Die Reduzierung der Anzahl von Personen, die sich im öffentlichen Raum treffen dürfen, lässt dann die Öffnung der Halden als zu verantworten erscheinen.“

Ausdrücklich dankt der Krisenstab den Bottroperinnen und Bottropern, dass sie die Entscheidung, die dem Corona-Stab nicht leicht gefallen sei, hingenommen hätten - teils verständnisvoll, teils aber auch missmutig oder mit schwerem Herzen.

Der Krisenstab bittet aber darum, dass die Nutzung möglichst Sportlern, Hundebesitzern, Familien mit Kindern und nahen Anwohnern vorbehalten bleiben möge. Keinesfalls dürfe es passieren, dass die Halden nun wieder einen Magneten für (Gruppen)-Ausflüge darstellen. Gleichzeitig wird an alle Haldenbesucher appelliert, auch dort die „AHA“-Regeln einzuhalten.

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