Bei Schalke-Fans steigt das Fieber beträchtlich

Königsblaue Clubberer

Die Spannung steigt. Freitag Abend treffen im Dortmunder Signal Iduna-Park Borussia Dortmund und Schalke 04 aufeinander. Auch der Schalke-Fanclub "Königsblaue Clubberer Kirchhellen" ist bereits im Derbyfieber.

KIRCHHELLEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 03.02.2011, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die Königsblauen Clubberer (hinten, v.r.): Georg Garz, Jörg Noltenhaus, "Hansi" Bäumer, (vorne, v.r.) Martina Noltenhaus, Brigitte Bäumer. Jacob</p>

<p>Die Königsblauen Clubberer (hinten, v.r.): Georg Garz, Jörg Noltenhaus, "Hansi" Bäumer, (vorne, v.r.) Martina Noltenhaus, Brigitte Bäumer. Jacob</p>

Über das Derby wird er sich natürlich trotzdem informieren. Gattin Martina wird vor dem Fernseher sitzen und dem Liebsten Kurzmitteilungen aus Handy senden. „So bin ich immer bestens informiert. Da ich als Geschäftsführer auch immer in Reichweite des Mikrofons bin, werde ich die aktuellen Spielständen natürlich durchsagen“, kündigt Noltenhans einen Live-Ticker für seine Schützenkameraden an. Mit der momentanen Situation ist Noltehans derzeit natürlich überhaupt nicht zufrieden. „Man hat den Eindruck, dass Magath alle Strukturen zerschlägt, die jahrelang auf Schalke aufgebaut worden sind. Wenn er irgendwann mal geht, hinterlässt er einen Scherbenhaufen. Das hört man auch intern über den Fanclubverband viel.  

Alles sehr bedenklich, was da läuft.“ Momentan würde Noltenhans den Schalker Trainer und Manager lieber heute als morgen vom Hof jagen. Dass sich das die finanziell gebeutelten Knappen derzeit gar nicht leisten können, ist ein weiteres Dilemma. Noltenhans: „Selbst unsere Freunde aus Nürnberg fragen uns schon, was bei uns los ist. Die waren froh, als der Charisteas damals dort abgehauen ist. Und jetzt spielt der auf einmal bei uns. Unglaublich.“ Auf den BVB ist der Banker nicht neidisch. Er ignoriert das Team aus Lüdenscheid-Nord ganz einfach. „Die Tabelle beginnt bei mir erst ab Platz zwei. Alles andere interessiert mich nicht“, sagt Noltenhans. Er muss lachen. Und hofft, dass er auch am Freitagabend was zu lachen hat. Und wenn dann doch die Mannschaft aus der verbotenen Stadt gewinnen sollte, bleibt ja immer noch die Gründung der Bürgerschützen. Denn die ist sowieso wichtiger.

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