Beachvolleyball-Premiere geglückt

KIRCHHELLEN "Wenn da Wasser dran kommt" - das ist keine Drohung, sondern der Name des Siegerteams beim ersten Kirchhellener Beach-Volleyballturnier.

von Von Yvonne Dziabel

, 13.07.2008, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis zum großen Regen um 21.30 Uhr gaben die Mannschaften beim Beachvolleybal alles.

Bis zum großen Regen um 21.30 Uhr gaben die Mannschaften beim Beachvolleybal alles.

Hoch motiviert gingen die Mannschaften am Freitagabend ans Netz. Pritschen, baggern und schmettern - jeder Ball war hart umkämpft, zumindest wenn die Angabe angenommen wurde. Die Ladykracher hatten da manchmal ihre Probleme, dafür war das Publikum auf ihrer Seite. "Könnt ihr den Mädels nicht mal den Ball einfach nur rüber werfen", hieß die vorlaute Frage vom Spielfeldrand. Doch darauf waren die Ladys gar nicht angewiesen, denn sie wurden beste Damenmannschaft des Turniers.

"Ich find es witzig hier", meinte auch Frederik Hupperts von den Sandhoppers. Mit seinen beiden Kollegen Lukas Wollny und Carsten Schumann spielt er eigentlich bei der TSG Kirchhellen. Ihren Namen hatten sie von den Grashoppers Zürich abgeleitet. "Für uns hat das Turnier Spaßcharakter und wir gehen zwar mit Elan an die Sache, aber sehen das auf keinen Fall verbissen."

Eine Kleinigkeit hatte Carsten Schumann jedoch zu bemängeln. Außerhalb des Spielfeldes war zu wenig Sand. "Wenn man da mal einem Ball heftiger hinterher springt, könnte man auf Asphalt landen", meinte er. Doch natürlich passierte niemanden etwas und die Anregung wurde für das nächste Mal aufgenommen.

Gute Generalprobe

Ein nächstes Mal wird es auf jeden Fall geben. "Das war eine gute Generalprobe für das große Turnier mitten im Dorf", zog Maik Kuschel als Organisator Bilanz. "Zwar musste beim Einsetzen des Regens das Turnier um 21.30 Uhr abgebrochen werden, doch beim Losentscheid änderte sich an den wahrscheinlichen Platzierungen nicht viel", meinte Kuschel.

Die Players´ Party im Anschluss im Brauhaussaal war sehr gut besucht. Bis drei Uhr morgens feierten die Spieler noch ausgelassen und für die meisten stand spätestens dann fest: "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei."

Lesen Sie jetzt