Abstraktes im Hof Jünger

KIRCHHELLEN „Visuelle Musik, ausgedrückt in einem Zusammenspiel von Form, Farbe und Strukturen“, so bezeichnet Wilfried Stephan seine Malerei.

von Von Yvonne Dziabel

, 28.07.2008, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wilfried Stephans freier Umgang mit Farben, Formen und Linien machen seine Bilder zu etwas Besonderem.

Wilfried Stephans freier Umgang mit Farben, Formen und Linien machen seine Bilder zu etwas Besonderem.

Werke wie „On the Rocks“, „Sunbournt Country“ und „Australische Erinnerungen“ hinterlassen beim Betrachter einen Eindruck dessen, wie der Künstler Australien sah, auch wenn die Darstellung sehr abstrakt gemalt ist. „Die Bilder, die hier ausgestellt sind, entsprechen meinem Verständnis über das Leben in seiner ganzen Vielfalt. Das Leben mit seinen skurrilen Verläufen, seiner Besonnenheit, seinen krummen Linien, die sich kreuzen, sich bekämpfen, die einträchtig nebeneinander herlaufen, um dann wieder eigene Wege zu gehen. Die Linien, die sich aus dem Umfeld des Erkennbaren herauswagen, um sich mit dem Kosmos zu vereinen“, erklärte Wilfried Stephan.

Sein freier Umgang mit Farben, Formen und Linien machen seine Bilder zu etwas Besonderem, dabei scheut er sich keinesfalls, auch andere Materialien neben der Acrylfarbe zu benutzen. Das Bild „Sunbournt Country 2“ ist beispielsweise eine Mischung aus Farbe und Holzspänen. In eine ganz andere Richtung der abstrakten Malerei gehen seine Collagen, deren Hauptbestandteil Fotos sind, die er durch Farben weiter lebendig erscheinen lässt und damit die unterschiedlichsten Fotografien zu einem Gesamtwerk verbindet. Erklären kann der Künstler selbst seine Bilder nicht. „Man darf sie aber erspüren, erahnen, wie nach einem Geheimnis suchend.“ Die Ausstellung mit den rund 50 Bildern ist noch an den nächsten beiden Wochenenden zu sehen. Samstags ist der Hof Jünger von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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