Impfung

210 Obdachlose und Bedürftige mit Johnson & Johnson geimpft

In Bottrop konnten in einer kurzfristigen Aktion 210 Obdachlose und Bedürftige geimpft werden. Das Impfzentrum hatte zu diesem Zweck Dosen des Impfstoffs Johnson & Johnson erhalten.
Im Hinterhof der Evangelischen Sozialberatung Bottrop konnten in der vergangenen Woche mit Unterstützung der Feuerwehr rund 210 Personen geimpft werden. © Stadt Bottrop

Das Bottroper Impfzentrum hat kurzfristig ein Impfdosenkontingent des Herstellers Johnson & Johnson erhalten, um obdachlosen Menschen eine Impfung anbieten zu können.

Dieser Personenkreis ist in der Pandemie stark gefährdet und hat wenig Möglichkeiten, die Hygieneregeln einzuhalten. Auch die Abstände können in den Notunterkünften nicht regelmäßig befolgt werden. Innerhalb von drei Tagen hat Michael Althammer, Leiter des Impfzentrums, gemeinsam mit der Evangelischen Sozialberatung (ESB), dem städtischen Sozialamt und der Feuerwehr die Impfaktion auf die Beine gestellt.

Mobiles Impfteam hatte in Bottrop viel zu tun

Parallel zur Geldausgabe Ende des Monats, konnten sich obdachlose und bedürftige Menschen am Freitag (30. April) auf dem Hinterhof der ESB an der Kirchheller Straße ohne Terminvergabe impfen lassen. Neben einer Anlaufstelle, um die Personalien aufzunehmen, waren zwei Amtsärzte für ein Aufklärungsgespräch vor Ort. In einem von der Feuerwehr zur Verfügung gestellten Krankenwagen hatte das mobile Impfteam viel zu tun gehabt.

Insgesamt konnten 210 Impfdosen verabreicht werden. Auch die 15-minütige Nachbetreuung erfolgte ohne Vorkommnisse in einem dafür aufgestellten Zelt. Für diese bisher einmalige Aktion wurde speziell der Vektor-Impfstoff Johnson & Johnson ausgewählt, da hier keine Folgeimpfung notwendig ist.

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