Rot behält die Oberhand: Der Herforder SV setzte sich in der ersten Runde des Damen-Verbandspokals mit 2:1 beim BSV Heeren durch. © Palschinski
Fußball

Trotz Herzblut und Traumtor: Heerens Damen scheitern knapp im Verbandspokal

Die Landesliga-Damen des BSV Heeren sind im Verbandspokal nach einer tollen Vorstellung am klassenhöheren Herforder SV gescheitert. Eine Spielerin glänzte per Traumtor.

Das war knapp: Die Landesliga-Fußballerinnen des BSV Heerene sind am Sonntag nach großem Kampf am klassenhöherern Herforder SV gescheitert. Trainer Thomas Gebhardt zog dennoch fast nur positives aus dem Auftritt seiner Elf.

Verbandspokal: BSV Heeren – Herforder SV 1:2 (1:1)

„Meine Mannschaft hat ein überragendes Spiel gemacht. Man hat keinen Klassenunterschied gesehen“, war der hörbar stolze BSV-Coach Thomas Gebhardt nach Abpfiff voll des Lobes für seine Elf.

Unterm Strich habe seine Mannschaft sogar ein Chancenplus gehabt, so Gebhardt: „Wir haben mit Herzblut verteidigt und sind selbst immer wieder zu guten Konterchancen gekommen. Das Manko: Wir haben sie halt nicht weggemacht“, analysierte Gebhardt nach Spielende.

Der Westfalenligist aus Herford erwischte am Sonntag einen Start nach Maß. Nach einem individuellen Fehler im Mittelfeld spielten die Gäste den BSV fein aus und nutzten ihre frühe Chance zur 1:0-Führung (7.) eiskalt aus.

Doch der BSV bewahrte die Ruhe, erarbeitete sich Chance um Chance und stellte schließlich durch ein Traumtor von Klaudia Komalska wieder auf Gleichstand. Sie überlupfte die gegnerische Keeperin aus 30 Metern.

Die Entscheidung in Minute 58. brachte schließlich ein Freistoß, „der nicht unbedingt einer war“, so Gebhardt. Die Herforderinnen führten die Standardsituation kurz aus und überraschten die Gastgeberinnen damit – 1:2.

Danach vergab der BSV noch beste Ausgleichschancen. Dennoch: „Wenn wir in der Landesliga so spielen, haben wir mit dem Abstieg nichts am Hut“, lobte Gebhardt.

BSV: GLowka – Riepe (54. Schriewersmann), Thalmann, Elsen, Palschinski (54. Purwin), Gastmeister (77. Gastmeister), Wilking, Kosmalska, Hermes, Ayden, Timmermann,

Tore: 0:1 (7.), 1:1 (29.) Kosmalska, 1:2 (58.)

Über den Autor
2014 als Praktikant in der Sportredaktion erstmals für Lensing Media aufgelaufen – und als Redaktionsassistent Spielpraxis gesammelt. Im Oktober 2017 ablösefrei ins Volontariat gewechselt und im Anschluss als Stammspieler in die Mantel-Redaktion transferiert. 2021 dann das Comeback im Sport, bespielt hauptsächlich den Kreis Unna.
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Marc-André Landsiedel

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