Testen und Impfen: Diese zwei Strategien werden unter anderem gerade in Holzwickede angewendet, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung sehen die Impfkampagne im Ort auf einem guten Weg. © Udo Hennes

In wenigen Wochen ein Vielfaches an Corona-Infektionen

Von einer Handvoll aktiver Corona-Infektionen zum fast dreistelligen Wert: Das Infektionsgeschehen in Holzwickede hat sich innerhalb von Wochen rasant entwickelt.

Es gab Tage im Februar, da lag die Zahl der aktiven Corona-Infektionen laut Angaben des Kreises Unna im einstelligen Bereich. Ob die aktuellen Werte vornehmlich dadurch zustande kommen, dass mehr getestet wird. Oder wegen mutierter Viren, die sich leichter verbreiten – schwer zu definieren.

Fakt ist: Vor dem Wochenende wurden für die Gemeinde 92 aktive Fälle gemeldet. Am Montag waren es dann zunächst 90. Über das Wochenende wurden 13 Menschen aus der Gemeinde als genesen vermeldet. Seit Pandemiebeginn haben sich offiziell 566 Holzwickederinnen und Holzwickeder mit dem Virus angesteckt, 16 Personen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Während die südafrikanische Virusvariante B.1.351 im Ort aktuell keine Rolle spielt, hat sich die Mehrzahl der aktuell Infizierten mit der britischen Variante B.1.1.7. angesteckt. 56 Fälle waren beim Kreis Unna am Montagnachmittag registriert.

Wie viele Menschen aus Holzwickede bislang mindestens einmal geimpft wurden, ist nicht bekannt. Die erhobenen Zahlen geben lediglich kreisweite Werte wider. Demnach waren am Montag knapp 76.000 Personen mindestens einmal geimpft. Ab Mittwoch, 21. April, sollen die Jahrgänge 1948 und 1949 bei der Impfterminvergabe berücksichtigt werden – einschließlich Ehe- oder Lebenspartner unabhängig vom Alter.

Berechtigte Personen können Impftermine online unter www.116117.de oder telefonisch unter Tel. 0800/116 117 02 buchen.

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Redaktion Holzwickede
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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