Zehnkampf an den Wurfbuden

ASCHEBERG Farbenprächtig, leuchtend spielt das Leben. Es zeigt all seine Paletten und seit zwei Tagen steht die Welt in Ascheberg bei der Jakobi-Kirmes sogar Kopf. Nichts ist so wie sonst. In diesem Jahr erst recht nicht.

von Von Tina Nitsche

, 27.07.2008, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Let's twist again hieß es auf dem Platz vor der Drogerie Bose. Denn hier, wo sonst immer Lemonines Power-Welle gastierte, hatte in diesem Jahr Frank Berghaus seinen Twister aufgebaut.

Let's twist again hieß es auf dem Platz vor der Drogerie Bose. Denn hier, wo sonst immer Lemonines Power-Welle gastierte, hatte in diesem Jahr Frank Berghaus seinen Twister aufgebaut.

Farbe kam mit aller Macht am Sonntag ins Spiel. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, türkises Eis, pink- und rosafarbene Schuhe, bunte Hawaiketten und quietschgelbe SpongeBobs waren mega-in und ließen das "Gute-Laune-Barometer" in vollem Schwung nach oben schnellen. Trotz des schwül-warmen Wetters strömten nachmittags die Familien in den Ort und tauchten ein in diese schillernde bunte Welt. Stöbern auf der Krammarktmeile, die erstmals in diesem Jahr auf der Sandstraße aufgebaut worden war, genießen im Chamäleon-Zelt, wo deftige Kost geboten wurde, Mandeln knabbern, buntes Slush-Eis schleckern so schön spielte an diesem Tag das Leben.

Unvergessliches Fahrvergnügen inklusive und nicht zu vergessen in den Zehnkampf zu gehen. Denn natürlich fehlten die Kegelclubs auch in diesem Jahr nicht, die sich in passenden Outfits - für jedermann gleich zu erkennen - den sportlichen Disziplinen wie Dosen- und Pfeilwerfen, Entenangeln, schießen oder dem Kentucky-Derby hingaben. Es war als hätten alle beschlossen, für ein Wochenende einmal abzutauchen und dieses facettenreiche, bunte und schillernde Leben zu genießen. Und selbst Petrus tat des Nachts sein übriges dazu. „Immerhin hat er uns mit seinem Gewitter und dem Wetterleuchten ein ganz persönliches Feuerwerk beschert“, lachte Schausteller Ernst „Pupa“ Bartelt. 

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