Wintereinbruch in Herbern: Traumhafte Schloss-Kulisse und leere, aber weiße Straßen

Schnee in Herbern

Herbern hat sich über Nacht in eine Winterlandschaft verwandelt. Die Straßen und Gehwege waren lange mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Um sie zu räumen, halfen vereinzelt auch Bürger mit Treckern mit.

Herbern, Ascheberg

, 07.02.2021, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herbern mit seinem Schloss Westerwinkel hat sich in eine Winterlandschaft verwandelt. Die Feuerwehr ist für mögliche Einsätze aufgrund des Winter-Einbruches gewappnet.

Herbern mit seinem Schloss Westerwinkel hat sich in eine Winterlandschaft verwandelt. © Claudia Hurek

Nachdem es in der Nacht ordentlich geschneit hat, hat sich die Gemeinde Ascheberg am Sonntag (7. Februar) in eine Winterlandschaft verwandelt. Um die Schneemassen zu beseitigen, setzten einige Anwohner - etwa in der Geiststraße in Herbern - selbst ihre Trecker ein, um die Gehwege frei zu bekommen. Auch mit schwerem Gerät halfen sich die Bürger gegenseitig, als beispielsweise eine Berufstätige am frühen Morgen mit ihrem Pkw stecken geblieben war. Sie hatte zuvor 30 Minuten von Ascheberg bis nach Herbern gebraucht.

Nur ein Einsatz für Feuerwehr Ascheberg

Gegen 10.30 Uhr waren die meisten Straßen allerdings schon wieder befahrbar. Es blieb bis zum Abend recht ruhig in der Gemeinde. Einen Einsatz gab es aufgrund des Unwetters für die Feuerwehr der Gemeinde Ascheberg. Einige Kameraden rückten am Sonntagmittag zu einer Lagerfläche in Ascheberg aus. Hier hatten sich gelagerte Zelte wegen der großen Schneedecke durchgebogen.

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Winterliches Schloss Westerwinkel in Herbern

Die Feuerwehr half dem Vermieter dabei, die Zelte mit Baustützen zu sichern. Nach 30 Minuten sei der Einsatz beendet gewesen. „Ansonsten aber blieb es ruhig“, erklärte Wehrführer Rainer Koch. Die meisten Bürger hätten sich an den Appell, möglichst in den eigenen vier Wänden zu bleiben, gehalten.

Auf der Geiststraße in Herbern räumt ein Anwohner die Gehwege mit einem kleinen Traktor frei.

Auf der Geiststraße in Herbern räumt ein Anwohner die Gehwege mit einem kleinen Traktor frei. © Claudia Hurek

Für den Notfall hatte sich die Feuerwehr aber gewappnet. Seit 6.30 Uhr waren die drei Wachen in der Gemeinde in großer Personalstärke besetzt, um bei einem möglichen Einsatz schneller vor Ort zu sein und den örtlichen Rettungsdienst zu entlasten. „Wir stehen etwa mit 60 Kameraden Gewehr bei Fuß“, sagte Koch am Nachmittag.

In der Gemeinde haben sich am Sonntag aber nur wenige Fußgänger vor die Tür getraut. Einige hatten sich die weiße Winterlandschaft - etwa vor der malerischen Kulisse des Schlosses Westerwinkel - angeschaut.

Blick auf die A1: Viele Bürger haben ihr Auto am Sonntagmorgen stehen gelassen.

Blick auf die A1: Viele Bürger haben ihr Auto am Sonntagmorgen stehen gelassen. © Claudia Hurek

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