Weinlaube der Kolpingfamilie schließt als letztes Häuschen der Jacobi-Kirmes

ASCHEBERG Sie waren diejenigen, die als Letztes am Dienstagabend die Jacobi-Kirmes verließen und damit endgültig die Spuren des Festes beseitigten - die Kolpingmitglieder. Während der Ortskern bereits nachmittags nicht mal annähernd darauf schließen ließ, dass hier noch einen Tag vorher die Welt Kopf stand, machten rund 15 Kolpingmitglieder erst abends Feierabend.

von Von Bettina Nitsche

, 30.07.2008, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach der Arbeit kam das Vergnmügen. Denn im Garten von Pasort Homölle wurde der Grill angeworfen und die Kolpingsmitglieder stärkten sich.

Nach der Arbeit kam das Vergnmügen. Denn im Garten von Pasort Homölle wurde der Grill angeworfen und die Kolpingsmitglieder stärkten sich.

Zentraler Anlaufpunkt

Mittlerweile hat sich die Weinlaube zu einer Institution entwickelt oder andersherum zu einem zentralen Anlaufpunkt für Jung und Alt. „Und das ist das Schöne dabei“, freute sich Weiß, „dass hier auch ehemalige Kinder aus dem Ferienlager, die heute schon erwachsen sind, immer wieder den Weg hinfinden.“

Ein Platz des regen Austausches - als solches lässt sich die Weinlaube wohl am besten beschreiben. Früher einmal wurden an diesem Platz Berliner gebacken.

"Der Hit in Tüten"

„Irgendwann lief das dann nicht mehr so“, verriet Martin Weiß. Nach einer Pause, entstand spontan die Idee mit der Weinlaube. Und diese ist schlichtweg „der Hit in Tüten“, wie sie allgemein beschrieben wird.

"Aktion saubere Bühne"

Die Einnahmen kommen in diesem Jahr teilweise dem Pfarrheim zugute. „Die sind in jedem Jahr für einen karitativen Zweck“, so der Vorsitzende. Als am Dienstagabend dann die letzte Lichtleiste abgebaut und sämtliche Bänke verschwunden waren, kurzum die „Aktion saubere Bühne“ erfolgreich abgeschlossen war, warf Norbert „Nobbi“ Hegemann im Garten von Pastor Alfons Homölle den Grill an.

Das Ende der Kirmes

Würstchen, Hackis und Co. landeten auf dem Rost und die 15 Mitglieder ließen es sich richtig schmecken. Denn mit dem Abbau der Weinlaube war auch die letzte Spur der Jacobi-Kirmes 2008 endgültig beseitigt. 

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