Wandern in Herbern: Heimatverein stellt Rundwanderwege vor

Freizeit

Wer rund um Herbern zu Fuß oder per Rad unterwegs ist, sollte sich ein Fernglas einstecken. Besonders jetzt im Winter bei klarem Wetter hat man eine gute Fernsicht. Der Heimatverein Herbern stellt sechs Rundwanderwege vor.

Herbern

07.02.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf dem Rundweg A2 nahe der Bank mit dem Standortshinweis 030 an der Nordicker Straße kann man bei guter Fernsicht die Zementwerke in Beckum am Horizont mit bloßem Auge erkennen.

Auf dem Rundweg A2 nahe der Bank mit dem Standortshinweis 030 an der Nordicker Straße kann man bei guter Fernsicht die Zementwerke in Beckum am Horizont mit bloßem Auge erkennen. © Budde/Heimatverein Herbern

Der Blick auf die Fördertürme der alten Zeche Radbod oder die Kraftwerkstürme ist den Herbernern vertraut. Aber gerade jetzt im Winter hat man bei klarem Wetter eine gute Fernsicht und kann zum Beispiel auch die Bettentürme der Unikliniken in Münster, die Zementwerke in Beckum oder den Fernsehturm in Dortmund sogar mit bloßem Auge erkennen. Auch die Baumberge, die Höhen des Teutoburger Waldes oder des Sauerlandes kann man entdecken.

Bereits in den 80er-Jahren zeichnete der damalige Heimatvereinsvorsitzende Josef Farwick verschiedene Rundwege für Wanderer und Radfahrer in und um Herbern aus. Seitdem kümmert sich ein Wege-Team des Heimatvereins Herbern um die Überprüfung der Beschilderung. Es handelt sich um die mit A1 bis A4 ausgeschilderten Rundwanderwege. Sie sind zwischen 9 und 13,5 Kilometer lang.

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Die Rad-Rundwege F30 und F31 umfassen Strecken von 35 und 23 Kilometer. Eine Wegbeschreibung und Wegskizze findet sich im Infokasten der Gemeinde vor dem ehemaligen Amtshaus in der Talstraße. Neuerdings kümmern sich Margret und Hans-Ludwig Tyburzy zusammen mit Josef Bernsmann um die Kartierung beziehungsweise die Überprüfung der Beschilderung und Digitalisierung der Wege.

Heimatverein empfiehlt sechs Rundwanderwege

Der Heimatverein empfiehlt die folgenden Rund-Radwege in und um Herbern, die Wegführung ist ausgeschildert:

F 30: 35 Kilometer, Ausgangspunkt Ecke Bakenfelder Weg/Altenhammstraße:

Westerwinkel, Dorf Capelle, Ichterloh, Erdbüschken, Westerhoven, Im Mersch, Dorf Ascheberg, Osterbauerschaft, B54, Brügge Mühle, Siepen, Bakenfelder Weg.

F 31: 23 Kilometer, Ausgangspunkt Schützenstraße:

Merschstraße, jüdischer Friedhof, Mühlenberg, Große Feld, Lohmannstraße, Schloß Itlingen, Merschstraße bis kurz vor Bahnhof Mersch, Nordicker Straße, Modellflugplatz, Barsener Straße, Hombergstraße, Gottesort, Düsbecke-Schlucht (absteigen!), Mayknap, Papenbrede, Siegebrede, Schützenstraße.

A1: 13,5 Kilometer, Ausgangspunkt Kirchplatz, Talstraße:

Merschstraße, Waterforwinkel, Mühlenberg, Arup, Große Feld, Rörenstraße, Itlingen, Dornwinkel, Nordicker Straße, Ondruper Straße, An der Vogelrute.

A 2: 13,5 Kilometer, Ausgangspunkt Kirchplatz:

An der Vogelrute, Schwatte Pättken, Ondruper Straße, Nordicker Straße, Gottesort, an Wesselmann vorbei, Düsbecke-Schlucht (absteigen!), Mayknap, Siegebrede, Kirchplatz.

A 3: 9,0 Kilometer, Ausgangspunkt Kirchplatz:

Südstraße, Siegebrede, Mayknap, Hülsberger Straße, Wietheideweg, Balsweg, Auf der Rulle, Schulweg, Kirchplatz.

A 4: 12,0 Kilometer, Ausgangspunkt Kirchplatz:

Schulweg, Auf der Rulle, Balsweg, Hülsberger Straße, Horneweg, Werner Straße, Kiwittskottenweg, am Försterhaus rechts, am Holzlagerplatz gerade aus, an der weißen Pforte rechts zum Dorf.

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