Unfall auf A1

Schwerverletzte nach LKW-Unfall: A1 zwischen Ascheberg und Werne teilgesperrt

Auf der Autobahn 1 ist es am Montagmittag (23. November) zu einem schweren LKW-Unfall gekommen. Die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Hamm-Bockum/Werne war stundenlang voll gesperrt.
Auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Hamm-Bockum/Werne ist es am Montagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. © Polizei Münster

Auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Hamm-Bockum/Werne ist es am Montagvormittag (23. November) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, in den drei Lkw involviert waren. Der A1-Abschnitt war infolgedessen stundenlang voll gesperrt.

Der Unfall am Streckenkilometer 302 zwei Kilometer vor Hamm-Bockum in Fahrtrichtung Dortmund ereignete sich gegen 11.36 Uhr. Bis zum späten Nachmittag war unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Gegen 16.14 Uhr erklärte die zuständige Autobahnpolizei Münster: „Nach derzeitigem Erkenntnisstand kollidierte an einem Stauende einer Baustelle ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus Raesfeld mit dem Sattelzug eines 32-jährigen Fahrers aus Belarus. Dieser wurde durch den Aufprall auf einen weiteren Lkw eines 36-jährigen Portugiesen geschoben.“ Schon am frühen Nachmittag war klar, dass an den Fahrzeugen „erheblicher Schaden“ entstanden war.

Lkw-Fahrer wurden teils schwer verletzt in Krankenhäuser geliefert

Daraufhin waren Rettungswagen, Notarztwagen und mehrere Fahrzeuge der Polizei zur Unfallstelle ausgerückt, da sich die Lkw-Fahrer zum Teil schwer verletzt hatten. Sie wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei sperrte den betroffenen Streckenabschnitt voll. Später sperrte die Polizei die Anschlussstelle Ascheberg ab und leitete den Verkehr von der A1 ab. Es entstanden zwischenzeitlich Staus von bis zu 10 Kilometern Länge. Medien hatten Autofahrern später sogar empfohlen, schon ab dem Kreuz Münster-Süd auf die A 43 Richtung Recklinghausen auszuweichen. Zunächst lautete die Empfehlung, auf die U 28 auszuweichen.

Gegen 14.46 Uhr erklärte die Polizei auf Anfrage, dass keiner der involvierten Lkw Gefahrengut gelagert hatte. Ein Lkw etwa habe Kühlfracht – darunter Eiscafé – gelagert. Keines der Fahrzeuge war mehr fahrbereit, alle mussten abgeschleppt werden, wodurch sich die Arbeiten bis in den Abend zogen. Die Ware auf den Lkw wurde durch noch fahrtüchtige Fahrzeuge in Empfang genommen und abtransportiert. Am frühen Nachmittag hatte es zunächst geheißen, die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Nachmittag. Doch im Tagesverlauf verschob sich die Dauer immer weiter in den Abend.

Via Twitter hatte die Polizei Münster Autofahrer am Mittwochvormittag gebeten, den Bereich wenn möglich weiträumig zu umfahren und auf der A1 selber an die Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu denken. Am Nachmittag gegen 15.57 Uhr erklärte die Autobahnpolizei dann auf Anfrage, dass sie den linken Fahrstreifen der A1 auf dem betroffenen Unfallabschnitt freigegeben habe. „Der rechte Fahrstreifen wird eingezogen und ist bis in die späten Abendstunden gesperrt“, hieß es von der Pressestelle. Stand 16.14 Uhr kündigte die Polizei an, die Sperrung des rechten Fahrstreifens bis 20 Uhr aufrechterhalten zu wollen.

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