Für über 100 Teilnehmer führte bei der Schnitzeljagd der Weg durch Ascheberg. Am Ende gab es auch eine Belohnung. © Sascha Klaverkamp
Kolpingsfamilie Ascheberg

Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie Ascheberg – „Wie Detektive auf der Jagd“

Mehr als 100 Teilnehmer nahmen am Wochenende an der Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie Ascheberg teil. „Welches Tier liegt auf dem Ehrenmal?" war nur eine der Fragen, die sie beantworten mussten.

„Zitronenmelisse im Bibelgarten“. Wer diese Lösung unter seinem Kreuzworträtsel beisammen hatte, der war fast am Ziel. Jetzt galt es nur noch, die besagte Pflanze hinter dem Pfarrheim zu finden und dort den versteckten Schlüssel aufzuspüren.

Es war die finale Etappe der großen Schnitzeljagd, die die Kolpingsfamilie Ascheberg am Sonntag veranstaltete. Mehr als 100 Teilnehmer machten sich coronakonform – also unabhängig voneinander – zu Fuß oder mit dem Rad auf den Weg. Michael König und seine Helfer hatten mehrere Stationen vorbereitet, an denen es galt, knifflige Aufgaben zu lösen und Fragen zu beantworten. „So konnten alle ihr Dorf noch ein bisschen besser kennenlernen“, erklärt König, der eine Menge Arbeit und Ideen in die Schnitzeljagd investiert hatte.

Los ging es am Kirchturm, die Teilnehmer gingen hier auf die Suche nach bestimmten Inschriften. Sie mussten herausfinden, wie das Restaurant hieß, in dem heute die OJA untergebracht ist. Und sie erfuhren, dass große Kieselsteine aus einem früheren Denkmal einst in die Grundmauern des Kirchturmes eingebaut wurden.

Strecke führt über sechs Kilometer durch Ascheberg

Weiter ging es durch das Dorf. Welches Tier liegt auf dem Ehrenmal? Welche Sportart wird neben der Kubb-Anlage des Kolping betrieben? Wie lautet der Vorname des Schützenkönigs, der den Baum Nummer 506 gepflanzt hat? Wie viele weiße Laternen säumen den Parkplatz der Gaststätte Frenking? Die Teilnehmer blieben auf Trab, bis 18 Uhr mussten alle Rätsel gelöst sein, und die Strecke führte über mehr als sechs Kilometer durch Ascheberg.

In versteckten Boxen fanden die Teilnehmer neue Hinweise.
In versteckten Boxen fanden die Teilnehmer neue Hinweise. © Sascha Klaverkamp © Sascha Klaverkamp

Sie erfuhren von berühmten Ascheberger Persönlichkeiten, von einer 500 Jahre alten Kirchenglocke und von Aktionen der Kolpingsfamilie wie der Kirmes-Weinlaube oder der Altkleidersammlung. „Das war ein sehr spannender Nachmittag, unsere Kinder und wir hatten zusammen viel Spaß und sind wie Detektive auf die Jagd nach dem nächsten Hinweis gegangen“, sagte Marc Großerichter.

Am Ende wartete eine Belohnung

Und nahe der Zitronenmelisse im Bibelgarten fanden die Schatzjäger dann eine kleine Schachtel mit einem Schlüssel. Dieser passte letztlich ins Schloss des Schaukastens vorm Pfarrheim, in dem die Organisatoren der Kolpingsfamilie für jedes Team eine Belohnungstüte verstaut hatten.

Mit viel Begeisterung waren Groß und Klein bei der Schnitzeljagd dabei.
Mit viel Begeisterung waren Groß und Klein bei der Schnitzeljagd dabei. © Sascha Klaverkamp © Sascha Klaverkamp

Strahlende Gesichter passten zum sonnigen Wetter des Schnitzeljagd-Sonntags. „Es war uns wichtig, dass wir trotz der Corona-Einschränkungen mal wieder eine Aktion für Groß und Klein auf die Beine stellen konnten“, bilanzierte Michael König. „Rundum gelungen, toll umgesetzt“, brachte es Kolping-Vorstandssprecher Martin Weiß auf den Punkt.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Sascha Klaverkamp, Jahrgang 1975, lebt im und liebt das Münsterland. Der Familienvater beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Sportberichterstattung. Einer seiner journalistischen Schwerpunkte ist Borussia Dortmund.
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Sascha Klaverkamp

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