Der SV Herbern gibt seinen Rasenplatz an der Werner Straße in Herbern auf. Die Gemeinde Ascheberg kann sich einen Wohnungsbau hier gut vorstellen. © (A) Wiening
Wohnen in Herbern

Platzaufgabe an Werner Straße: Stohldreier schließt Wohnungsbau nicht aus

Die Gemeinde Ascheberg hält Wohnungsbau am aufgegebenen Rasenplatz des SV Herbern an der Werner Straße für realistisch. Der Verein will sich derweil am Siepenweg erweitern.

Mit dem Verkauf des Rasenplatzes des SV Herbern an der Werner Straße, den der Verein am Wochenende beschlossen hat, stellt sich nun die Frage nach der Nachnutzung des Geländes. Thomas Stohldreier, noch Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales der Gemeinde Ascheberg und künftiger Bürgermeister, schließt auf dem Platz Wohnungsbau auf Nachfrage nicht aus. Zumindest biete sich das auf dem Grundstück an und der Bedarf nach Wohnraum sei auch in Herbern da, so Stohldreier.

Viel mehr wollte Stohldreier allerdings noch nicht verraten. Nur so viel: „Der SV Herbern hat entschieden, den Impuls zu geben und sich am Siepenweg zu konzentrieren“, so Stohldreier. Dass der Platz an der Werner Straße aufgegeben werden sollte, sei aber auch Bestandteil des Sportentwicklungsplanes der Gemeinde.

Als erstes soll der Umzug des SV Herbern realisiert werden

Nun wolle man zunächst schauen, dass man gemeinsam mit dem SV Herbern die Umsiedlung an das Zentrum am Siepenweg bespreche und erarbeite, so Stohldreier. Denn hier müsse ein Ersatz für den wegfallenden Platz an der Werner Straße geschaffen werden. „Das nimmt man als erstes in Angriff“, so der Fachbereichleiter.

Am Siepenweg will der Verein ein Stadion und einen weiteren Trainingsplatz bauen. Außerdem wünscht sich der Verein ein neues Vereinsheim und eine Tribüne. Auch für eine zusätzliche Halle und größere Parkflächen wäre gesorgt.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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