Kreis Coesfeld als Modellregion

Modellregion Kreis Coesfeld – auch Projekte in Herbern und Ascheberg dabei

Mit der Modellregion Kreis Coesfeld will man erproben, welchen Einfluss eine zaghafte Öffnung auf das Pandemiegeschehen haben kann. Einzelprojekte wird es auch in Herbern und Ascheberg geben.
In Herbern und Ascheberg wird es zunächst Öffnungen im Sport geben. © pixabay

Man habe die letzten Feinheiten zu den Maßnahmen im Zusammenhang mit der „Modellregion Kreis Coesfeld” abgestimmt. Nun sei eine entsprechende Allgemeinverfügung in der finalen Abstimmung mit den zuständigen Ministerien, so der Kreis am Freitag (23.4.) in einer Pressemitteilung. Sobald dort das OK gegeben wird, werde sie öffentlich bekannt gemacht.

Dann wird es auch Lockerungen in Herbern und Ascheberg geben. So sollen in Herbern Kurse zur Erhöhung der Schwimmsicherheit und -auffrischung angeboten werden. In Ascheberg soll der Pferdesport eingeschränkt ermöglicht werden.

Negativ-Test ist Pflicht

Die Kriterien, die für die Modellregionen gelten, hatte das Ministerium vorab festgelegt. So müssen alle, die die Leistungen in Anspruch nehmen wollen, ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Dies gilt auch für Kinder ab dem Schuleintritt. Zudem seien viele digitale Bausteine in dem Modellprojekt zu beachten. „Von der Reservierung/Anmeldung bis zur Kontaktnachverfolgung – wir wollen die digitalen Lösungen einsetzen und weiterentwickeln“, sagt Bürgermeistersprecher Wilhelm Sendermann.

Außerdem müssten die ausgearbeiteten Hygienekonzepte eingehalten werden. „Es muss uns allen klar sein: Öffnungen gibt es nicht flächendeckend und nach Verlassen der Einrichtung sind die eingeübten Hygieneregeln wieder vollumfänglich einzuhalten.”

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