Mit Fotostrecke: Einweihung der neuen Rettungswache in Ascheberg

dzRettungswache Ascheberg

Das DRK in Ascheberg hat nach 14 Monaten Bauzeit eine neue, moderne Rettungswache, die als Prototyp für andere Wachen dienen soll. DRK, Stadt und Politik haben das Gebäude nun eingeweiht.

Ascheberg, Herbern

, 02.08.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wohin man auch blickte, überall las man trotz Maskenpflicht die Freude und Zufriedenheit über die neue Rettungswache in den Augen der Anwesenden ab. Gäste aus Rat und Verwaltung, Politik und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) freuten sich Mittwochnachmittag, die neue Rettungswache an der Herberner Straße in Ascheberg einzuweihen.

Den notwendigen Segen für Gebäude und Fahrzeuge spendeten Pater George sowie Pfarrerin Angelika Ludwig. In seiner Begrüßungsrede freute sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, dass die DRKler die Wache nun auch mit Leben füllen und schickte gleichzeitig einen großen Dank an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK. „Leider können wir wegen der momentanen Situation kein großes Volksfest veranstalten“, so Schulze Pellengahr. „Aber trotz dieses Corona-Diktates ist dies ein sehr wichtiger Tag und von großer Bedeutung.“

In 14 Monaten ist ein Prototyp einer modernen Wache entstanden

In 14 Monaten ist aus dem von Architekt Wolfgang Döring auf dem Papier geplanten Bauvorhaben ein kleines technisches Meisterwerk entstanden, das den neuesten Standards entspricht und für künftige Neubauten den Prototyp darstellt. Einen persönlichen Wunsch richtete Schulze Pellengahr direkt an die Mitarbeiter des DRK: „Ich hoffe und wünsche mir, dass sie immer unfallfrei und gesund hierher zurückkehren, nicht so viele schlimme Dinge erleben und weiterhin viel Freude an ihrem Beruf haben.“

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Auch DRK-Vorstand Christoph Schlüchtermann und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus lobten in ihren Reden die perfekte Planung und Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Wir eröffnen hier heute eine bedarfsgerechte Rettungswache und erhöhen somit gleichzeitig die Sicherheit für die Bevölkerung“, sagt Risthaus. „Das ist schon ein besonderer Tag für mich und ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung.“

DRK: „Wir haben endlich einen vernünftigen Schulungsraum“

Architekt Wolfgang Döring verliert mit etwas Wehmut „ein nettes Kind“, ist aber froh und stolz, das Gebäude seiner Bestimmung übergeben zu können. Insgesamt neun Auszubildende zum Notfallsanitäter werden nun unter anderem in dem neuen Gebäude geschult und angeleitet. „Wir freuen uns wahnsinnig über ‚unsere‘ neue Wache“, so Rettungsdienstleiter Michael Hofmann. „Wir haben endlich einen vernünftigen Schulungsraum, einen Reinigungsraum für die adäquate Hygiene und noch so viel mehr.“

Zwei Rettungswagen stehen in einer Halle, die technisch auf dem neuesten Stand ist: moderne Absauganlagen, ausreichend Alarmknöpfe, eine Waschhalle sowie weitere sinnvolle Ausstattungen.

In der ersten Etage befindet sich eine Küche, eine gemütliche Ess- und Wohnecke, Ruheräume sowie die Sanitärräume. „Es fehlen noch ein paar Bilder, um das Ganze etwas gemütlicher zu gestalten“, so Hofmann. „Schließlich verbringen wir hier eine Menge Zeit.“ Sechs Sanitäter am Tag sowie drei in der Nacht sind für alle Notfälle in der Gemeinde gerüstet. An den Wochenenden unterstützen ehrenamtliche Helfer des DRK das Team.

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