Die A1 bei Ascheberg ist größtenteils vom Schnee befreit. © Hurek
Schnee in Ascheberg

Liveblog: Schneefall – Eurobahn RB50 fährt wieder, Müllabfuhr eingeschränkt

Schnee und Kälte haben die Gemeinde Ascheberg auch am Donnerstag (11. Februar) weiter fest im Griff. Wie sich das Wetter weiter auf die Gemeinde auswirkt, darüber halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Die Bilanz von Donnerstag, 11. Februar, bis 18 Uhr:

  • Die Einsatzkräfte: Weder bei der Polizei im Kreis Coesfeld habe es am Donnerstag Einsätze im Zusammenhang mit der Wetterlage in der Gemeinde Ascheberg gegeben, noch für die freiwillige Feuerwehr.
  • Der Verkehr: Die Eurobahnlinie RB50 zwischen Dortmund und Münster hat um 16.30 Uhr den Verkehr wieder aufgenommen, allerdings nur im Zwei-Stunden-Takt. Die Busse der RVM im Kreis Coesfeld fahren seit Donnerstag wieder.
  • Die Müllabfuhr: Am Donnerstag waren zwei Wagen der Firma Remondis in Ascheberg unterwegs. Mülltonnen, die bis 18 Uhr nicht abgeholt wurden, werden nicht mehr abgeholt. Remondis teilte zudem mit, dass auch in der Woche vom 15. bis 19. Februar die Bioabfuhr im gesamten Kreis Coesfeld ersatzlos ausfallen wird.

Aktualisierung 17.00:Am Donnerstag, 11. Februar, hat es bisher keinen Einsatz für die Feuerwehr in Ascheberg im Zusammenhang mit dem Schnee gegeben. „Ich denke, da wird sich in den nächsten Tagen auch nichts mehr großartig ergeben“, sagt Gemeindebrandinspektor Rainer Koch.Aktualisierung 16.15:Sascha Kappel, Pressesprecher der Polizei im Kreis Coesfeld, erklärt auf Nachfrage, dass es am Donnerstag, 11. Februar, noch keinen Einsatz im Zusammenhang mit der Wetterlage gegeben habe. Die Lage für die Beamten ist also weiterhin ruhig.Aktualisierung 14.45:Aufatmen für Reisende der Eurobahn der RB-Linie 50. Ab Donnerstag, 16.30 Uhr nehmen die Züge zwischen Dortmund und Münster im Zweistundentakt wieder ihren Betrieb auf. Das teilte Keolis, der Eurobahn-Betreiber, am Donnerstagnachmittag mit. Alle Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt dennoch auf der Internetseite der Eurobahn zu informieren. „Es gibt viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Deshalb kann es immer mal wieder zu Einschränkungen kommen“, sagt eine Sprecherin von Keolis.

Aktualisierung 14.10:Müllabfuhr: Am Donnerstag, 11. Februar, ist die Firma Remondis mit zwei Wagen in der Gemeinde Ascheberg unterwegs und versucht, so viele Tonnen wie möglich zu leeren. Das berichtet die Gemeinde Ascheberg auf ihrer Website. Wenn eine Tonne bis 18 Uhr nicht geleert wird, wird auch keine Leerung mehr erfolgen.

Die Gemeinde bittet die Bürger, die in Siedlungen wohnen, ihre Tonnen aus den Sackgassen herauszustellen oder an die benachbarten Hauptstraßen.

Der Außenbereich, die Bauernschaften, könne aufgrund der Wetterlage nicht angefahren werden.

Remondis teile zudem mit, dass auch in der Woche vom 15. bis 19. Februar die Bioabfuhr im gesamten Kreis Coesfeld ersatzlos ausfallen wird. Die weiterhin schlechten Straßenbedingungen und die anhaltenden niedrigen Temperaturen werden auch in der nächsten Woche (15.-19. Februar) keine reguläre Abfuhr zu lassen. Eine Leerung der Biotonne sei bei diesen hohen Minusgraden fast unmöglich, da das in der Regel feuchte Material im Behälter fest gefroren ist und nicht oder kaum aus den Behältern zu bekommen ist.Aktualisierung 12.45:Der Verkehr auf der Eurobahnlinie RB50 ruht noch länger. Wie der Website der Eurobahn zu entnehmen ist, soll der Zugverkehr auf der Strecke noch bis Donnerstag, 11. Februar, um 21 Uhr still stehen.Aktualisierung 12.00:In Herbern ist der Großteil der Straßen mittlerweile frei von Schnee. Dafür türmt sich der Schnee aber an den Straßenrändern.Aktualisierung 10.20:Wie der Website der Eurobahn zu entnehmen ist, entfällt der Zugverkehr auf der Eurobahnlinie RB50 (Dortmund bis Münster) weiterhin bis vorerst um 18 Uhr.Aktualisierung Donnerstag, 11. Februar, 10 Uhr:In der Gemeinde räumen nicht nur Mitarbeiter der Verwaltung die schneebedeckten Straßen und Wege. Auch zahlreiche Privatpersonen oder Landwirte packen mit an. So auch Hendrik Krampe, der am Donnerstagmorgen unterwegs war.

Die Straßen in Herbern sind am Donnerstag größtenteils vom Schnee befreit.
Die Straßen in Herbern sind am Donnerstag größtenteils vom Schnee befreit. © Claudia Hurek © Claudia Hurek
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Winterimpressionen aus den Ascheberger Ortsteilen

Die Bilanz von Mittwoch, 10. Februar, bis 18 Uhr:

  • Die Einsatzkräfte: Bei der Polizei und der Feuerwehr war die Lage ruhig. Die Feuerwehr habe keinen Einsatz verzeichnet, ebenso wenig wie die Polizei für die Gemeinde Ascheberg.
  • Der Verkehr: Die Eurobahnlinie RB50 (Dortmund bis Münster) fährt weiterhin nicht. Am Donnerstag, 11. Februar, soll es um 10 Uhr wieder losgehen. Ein Notbusverkehr wurde eingerichtet, der allerdings nur zwischen Dortmund und Werne fährt. Die Busse der RVM sollen ab dem morgigen Donnerstag, 11. Februar, wieder fahren.
  • Absagen: Die Gemeinde Ascheberg hat mitgeteilt, dass die Recyclinghöfe am Samstag, 13. Februar, in der Gemeinde geschlossen bleiben.

Aktualisierung 17.30:Die Lage bei der Feuerwehr in Ascheberg ist am Mittwoch ruhig. „Keine Einsätze, null. Bei allen drei Zügen“, sagt Gemeindebrandinspektor Rainer Koch auf Nachfrage. Auch Einsätze wie in den Vortagen, bei denen man etwa steckengeblieben Rettungswagen befreit habe, habe es am Mittwoch bisher nicht gegeben.Aktualisierung 17.10:Die RVM meldet, dass ab dem morgigen Donnerstag, 11. Februar, im Kreis Coesfeld nahezu alle Buslinien wieder fahren sollen. Nur die Linie 611 (Ortsverkehr Senden) bleibe weiterhin eingestellt.Aktualisierung 16.50:Die Müllabfuhr versucht am Mittwoch, 10. Februar, die blauen Tonnen der Bürger zu leeren. „Wir geben unser Bestes, werden aber heute leider mit Herbern nicht mehr fertig. Aber wir werden morgen nochmal wiederkommen“, schreibt Pierre Ahland, Fahrer bei der Müllabfuhr, in einer öffentlichen Facebook-Gruppe.

Auf Nachfrage erklärt er, wie die Arbeit durch die extreme Wetterlage erschwert wird: „Für uns ist es verdammt schwer durch die Straßen zu kommen. Leichte Steigung kommen wir nicht mehr hoch. Wir müssen viel umdenken und viel draußen rumlaufen und uns die Mülltonnen passend stellen. Teilweise sind die Schneeberge so hoch, dass wir die Mülltonnen nicht mehr sehen können. Die Straßen sind durch den Schnee so eng geworden, dass wir kaum oder nicht durchkommen.“

Aktualisierung 16.20:Auch der Mittwoch, 10. Februar, war für die Polizei im Kreis Coesfeld im Zusammenhang mit der extremen Wetterlage ruhig. Am Mittwoch habe es bisher keine Einsätze gegeben, erzählt Pressesprecherin Britta Venker. Am Vortag wurde den Beamten noch ein Unfall mit Sachschaden auf der Autobahnbrücke in Ascheberg gemeldet. Dort soll am Nachmittag gegen 15:20 ein PKW die Leitschutzplanke beschädigt haben. Personen wurden nicht verletzt.Aktualisierung 15.25:Die RVM im Kreis Coesfeld nimmt den Fahrbetrieb teilweise wieder auf. Verkehrslinien mit Ascheberger Beteiligung sind aber nicht darunter. Eine ständig aktualisierten Übersicht zu den Linien, die den Betrieb wieder aufnehmen beziehungswiese ausfallen findet sich auf der Homepage der Verkehrsbetriebe.

Die Mülltonnen sind teilweise von Schneebergen verdeckt. Das erschwert die Arbeit der Müllabfuhr in Herbern.
Die Mülltonnen sind teilweise von Schneebergen verdeckt. Das erschwert die Arbeit der Müllabfuhr in Herbern. © Pierre Ahland © Pierre Ahland

Aktualisierung 14.10:Wie der Eurobahn Betreiber Keolis mitteilt, nehmen die Züge der Eurobahnlinien sukzessive den Verkehr wieder auf. Die RB50 (Dortmund bis Münster) soll aller Voraussicht nach ab 10 Uhr am Donnerstag, 11. Februar, wieder starten.Aktualisierung 12.30:Am Samstag, 13. Februar, bleiben die Recyclinghöfe in der Gemeinde Ascheberg aufgrund der Wetterverhältnisse geschlossen. Das teilt Gemeindesprecherin Simone Böhnisch mit. Die Entscheidung betreffe zunächst nur den kommenden Samstag.Aktualisierung 12.20:Die Gemeinde Ascheberg hat eine Kontaktbörse eingerichtet für Menschen, die bei der Schneeräumung Hilfe benötigen. Landwirte, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Lohnunternehmen und Firmen bieten dort Winterdienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger an. Die Kontaktbörse finden Sie hier.Aktualisierung 11.40:Der Notbusverkehr auf der Strecke der Eurobahnlinie RB50 fährt aufgrund der schlechter Straßenverhältnisse Richtung Münster aktuell nur zwischen Dortmund und Werne. Das teilt der Eurobahn-Betreiber Keolis auf seiner Website mit.Aktualisierung 10.21 Uhr:Auf den Hauptstraßen in Herbern ist zum Teil wieder Asphalt zu sehen. Auch die Müllabfuhr ist schon in dem Ortsteil unterwegs.

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Schnee-Mittwoch in Herbern

Aktualisierung Mittwoch (10. Februar), 9.50 Uhr:Der RB 50 der Eurobahn zwischen Münster und Dortmund hat seinen Verkehr bis vorläufig Donnerstag, 10 Uhr, eingestellt. „Aufgrund der aktuellen Wetterlage wurde der Zugverkehr auf der Linie RB 50 komplett eingestellt“, heißt es vom Betreiber Keolis. Ein Busnotverkehr sei eingerichtet. Aber weiter heißt es auch: Aktuell sind Davensberg und Ascheberg aufgrund hoher Schneemassen nicht anfahrbar.Die Bilanz von Dienstag, 9. Februar:

  • Die Feuerwehr beschreibt die Lage als ruhig. Vereinzelt musste man Rettungswagen helfen, die im Schnee stecken geblieben sind. Andere nennenswerte Einsätze habe es am Dienstag nicht gegeben, wie Gemeindebrandinspektor Rainer Koch erklärt.
  • Ähnlich sieht es bei der Polizei aus. Am späten Montagabend noch wurde den Beamten gegen 23:20 Uhr ein Auto gemeldet, das in einen Graben gerutscht war. Weder Personen noch der PKW kamen zu Schaden. Sonst hat die Polizei des Kreises Coesfeld keine weiteren Einsätze im Zusammenhang mit dem starken Schneefall am Dienstag registriert.
  • Die Gemeinde Ascheberg hat den Wochenmarkt auf dem Katharinenplatz in Ascheberg am Donnerstag, 11. Februar, abgesagt. Außerdem entfällt am kommenden Samstag, den 13. Februar , die Annahme von Schadstoffen in den drei Ortsteilen. Ein Ersatztermin soll bald bekannt gegeben werden.
  • Die Busse der RVM bleiben kreisweit vor erst bis Mittwoch, 10. Februar, 10 Uhr im Depot. Die Wetterlage erlaube noch keinen Betrieb.
  • Auf der Eurobahnstrecke RB50 fahren weiterhin keine Züge – vorerst bis zum Donnerstag, 11. Februar, 10 Uhr. Für die Strecke zwischen Dortmund und Münster soll ein Busnotverkehr eingerichtet werden.
  • Die Mitarbeiter des Winterdienstes der Gemeinde Ascheberg und die des Kreisbauhofs des Kreises Coesfeld sind weiterhin dauerhaft im Einsatz.

Aktualisierung 17.15 Uhr:

Der Verkehr auf der Eurobahnstrecke RB50 zwischen Münster und Dortmund ruht weiterhin – vorerst bis zum Donnerstag, 11. Februar, um 10 Uhr. Das teilt der Betreiber Keolis auf seiner Website mit. Es wurde ein Busnotverkehr eingerichtet. Der Ersatzbus hält in Ascheberg an der Haltestelle Bahnhof.

Aktualisierung 17.10 Uhr:Die Mitarbeiter des Kreisbauhofes sind weiterhin rund um die Uhr im Einsatz. Seit Sonntagmorgen sind zehn Fahrzeuge ununterbrochen im Einsatz, um die Kreisstraßen zu räumen, wie der Kreis mitteilt.

Ein Räumfahrzeug kam am Sonntagmorgen auf dem Coesfelder Berg (K 52) von der abschüssigen Fahrbahn ab und rutschte auf den unbefestigten Seitenstreifen. Nach einer Bergung konnten die Besatzung und das nicht beschädigte Fahrzeug wieder ihren Dienst aufnehmen.

Bis zum Dienstag, 9. Februar, wurden laut Aussage des Kreises Coesfeld insgesamt ca. 70 Tonnen Salz beziehungsweise Salzlake gestreut. Bei Temperaturen von unter – 8 Grad Celsius wirkt Tausalz nur noch sehr eingeschränkt, so dass bei niedrigeren Temperaturen nur noch geräumt werden kann.Aktualisierung 15.20 Uhr:Das Impfzentrum in Dülmen ist trotz des starken Wintereinbruchs am Montag wie geplant an den Start gegangen. Weitestgehend jedenfalls. Es gab kleinere EDV-Probleme.Aktualisierung 14.45 Uhr:Wie die Eurobahn mitteilt, wurde der Verkehr auf der Zuglinie RB50 (Münster bis Dortmund) bis Mittwoch, 10. Februar 3 Uhr, eingestellt.

Aktualisierung 14.15 Uhr:Seit Montag, 8. Februar 16 Uhr, hat die Polizei des Kreises Coesfeld lediglich einen Einsatz in Ascheberg im Zusammenhang mit dem starken Wintereinbruch registriert. Am späten Montagabend gegen 23:20 Uhr ging ein Anruf bei den Beamten ein. Demnach ist ein Auto in der Nordick-Hammer Straße in Herbern in einen Graben gerutscht. Wie sich herausstellte, gab es dabei weder einen Sach- noch Personenschaden.

Generell sei die Lage im Kreis Coesfeld ruhig, wie Pressesprecher Sascha Kappel erklärt. Was immer wieder vorkomme sei, dass Autos sich festfahren. Am Dienstagmorgen seien im Kreis vereinzelt LKWs steckengeblieben, was kurzzeitig zu Staus führte, die sich aber schnell auflösten.

Aktualisierung 12.45 Uhr:Wie Tino Nitsch, Pressesprecher der RVM, bestätigt bleiben die Busse der RVM vorerst bis Mittwoch, 10. Februar 13 Uhr, im Depot. Die Wetterlage erlaube zur Zeit noch keinen Betrieb. „Ausführliche Erkundungsfahrten in allen Kreisen des Münsterlandes lassen nur den Schluss zu, dass ein geregelter Busverkehr aktuell noch nicht durchführbar ist. Die geräumte Straßenbreite reicht in vielen Bereichen nicht aus, um im Begegnungsverkehr weiter fahren zu können. Zudem ist die Mehrzahl der Haltestellen nicht geräumt und können nicht angefahren werden. Die Sicherheit der Fahrgäste genießt oberste Priorität und kann nach jetzigem Stand der Dinge nicht gewährleistet werden“, heißt es in einer Mitteilung der RVM.Aktualisierung 12.30 Uhr:Bedingt durch die Wetterlage gibt es in Ascheberg weitere Ausfälle: Der Wochenmarkt auf dem Katharinenplatz in Ascheberg am Donnerstag, 11. Februar, findet nicht statt.

Außerdem entfällt am kommenden Samstag, den 13. Februar , die Annahme von Schadstoffen in den drei Ortsteilen.

Das Schadstoffmobil steht ausschließlich für Problemabfälle aus Haushalten und nicht für Problemabfälle aus Gewerbebetrieben zur Verfügung. Gewerbetreibende können das Gewerbe-Schadstoffmobil anfordern. Ein Ersatztermin wird bald bekannt gegeben. Die weiteren Termine des Schadstoffmobils in diesem Jahr sind am 10. April., 5. Juni, 14. August, 9. Oktober und 4. Dezember.Aktualisierung 12 Uhr:Andreas Denker, Gemeindebrandinspektor, beschreibt die Lage für die Feuerwehr seit Montagabend als ruhig. Es gab einzelne Einsätze, bei der man Rettungsfahrzeugen geholfen habe, wenn diese sich festgefahren hatten. „Sonst gab es nichts Nennenswertes“, sagt er.

Außerdem hat er einen Appell an die Bürger, sich nicht bei der Feuerwehr zu melden, um Dächer von Schnee zu befreien. Kreisweit sehe die Feuerwehr solche Anrufe kritisch, denn die Feuerwehr sei weder ausgebildet für diese Aufgabe, noch verfüge sie über die nötige Ausrüstung.

Aktualisierung 11.40 Uhr:Hinweis in eigener Sache: Auch heute kann es aufgrund der erschwerten Bedingungen zu Verspätungen in der Zeitungs-Zustellung kommen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Damit Sie aber nicht auf Ihre Lokalnachrichten verzichten müssen, schalten wir heute das ePaper in der App und für den PC frei.Aktualisierung Dienstag, 9. Februar, 11.21 Uhr:Der Zugverkehr der Eurobahn (unter anderem RB50) ist aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Dienstag, 9. Februar, ca. 18 Uhr eingestellt. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen sind bis Donnerstag weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Bei der schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann die Eurobahn einen Busnotverkehr nicht garantieren. Aktualisierung 15.47 Uhr:Die Feuerwehr Ascheberg musste am Montagnachmittag gegen 15.40 Uhr in Davensberg ein im Schnee stecken gebliebenes Auto und an gleicher Stelle einen Rettungswagen frei ziehen. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde, wie Wehrführer Rainer Koch mitteilte.Aktualisierung 15.40 Uhr:Simon und Jonas rodeln am Montag (8. Februar) den Hügel an der Königsallee zwischen Schützenplatz und Westerteich herunter.

Es deutet sich an, wo die Straße unter der Schneedecke verläuft.
Es deutet sich an, wo die Straße unter der Schneedecke verläuft. © Julia Kimmina © Julia Kimmina

Aktualisierung 14.18 Uhr: Seit Samstag (6. Februar) um 16.30 Uhr sind insgesamt 13 Mitarbeiter des Bauhofs im Einsatz und befreien Straßen von Eis und Schnee, teilt die Gemeinde Ascheberg mit. Der Winterdienst der Gemeinde beschränkt sich dabei auf alle verkehrswichtigen und als gefährlich einzustufenden Straßen.

„Hierzu gehören derzeit in erster Linie Steigungen, Brücken und Hauptverkehrsstraßen. Natürlich führt der Bauhof auch den Winterdienst auf eigenen Grundstücken der Gemeinde als Anlieger durch“, so Gemeindesprecherin Simone Böhnisch. Die Mitarbeiter des Bauhofs sind jeweils ab 4 Uhr morgens mit sechs großen und kleinen Schleppern im Einsatz. Dennoch können sie nicht alle Straßen zeitgleich räumen, zumal es beständig weiter schneit.

Während die Gemeinde für öffentliche Straßen zuständig ist, sind die Anlieger für das Räumen der Gehwege verantwortlich. „Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehwegs oder notfalls auf den Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird“, so Böhnisch.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitarbeitern des Bauhofs, den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Pflegediensten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihre tatkräftige Mithilfe beim Winterdienst und bei der Aufrechterhaltung aller notwendigen Einrichtungen“, erklärt Bürgermeister Thomas Stohldreier. „Kommen Sie alle gesund durch den Schnee und durch die Corona-Pandemie und bleiben Sie wenn möglich zuhause!“Aktualisierung 14.09 Uhr:In Herbern an der Gaststätte Zur alten Mühle hat Benedikt Krampe die Straße geräumt. Im ganzen Dorf und auf der Hauptstraße haben die Trecker die Fahrbahnen und Wege geräumt. Aktualisierung 13.33 Uhr:Der Schnee hat am Montagmorgen den ein oder anderen daran gehindert, zur Arbeit zu kommen. Der ambulante Pflegedienst Vorspohl konnte nicht alle Patienten erreichen, eine Bäckereifachverkäuferin hat nach 3 Stunden aufgegeben, zur Filiale nach Herbern zu kommen.

Trecker sind derweil auch mit einem Räumfahrzeug in Herbern unterwegs, auf der Bodelschwinghstraße kehren währenddessen Privatleute.

Privatpersonen räumen die Bodelschwinghstraße in Herbern.
Privatpersonen räumen die Bodelschwinghstraße in Herbern. © Hurek © Hurek
Die B 54 in Richtung Werne ist am frühen Montagnachmittag (8. Februar) noch immer in reichlich Schnee eingehüllt.
Die B 54 in Richtung Werne ist am frühen Montagnachmittag (8. Februar) noch immer in reichlich Schnee eingehüllt. © Hurek © Hurek
An den Straßenrändern türmt sich meterhoch der Schnee.
An den Straßenrändern türmt sich meterhoch der Schnee. © Hurek © Hurek

Aktualisierung 13.07 Uhr: Wegen der Wetterlage mit anhaltendem Schneefall auch am Montag (8. Februar) bleiben die Busse der RVM im Depot. Die RVM teilte mit, dass die Fahrten eingestellt wurden, weil wetterbedingt kein sicherer Betrieb möglich sei. Es wird gehofft, dass mit Nachlassen des Schneefalls und des Windes am Dienstag, (9. Februar) der Betrieb wiederaufgenommen werden kann. Alle aktuellen Informationen können auf der Seite der RVM www.rvm-online.de oder in der BuBiM-App abgerufen werden.Aktualisierung 12.27 Uhr:Die Gemeinde Ascheberg teilt mit, dass die Abfuhr der Papiertonne am Dienstag (9. Februar) einen Tag nach hinten geschoben wird auf Mittwoch. „Bis dahin sind die meisten Straßen hoffentlich einigermaßen geräumt und befahrbar. Den Außenbereich, die Bauernschaften, können aufgrund der Wetterlage nicht angefahren werden. Bei diesen Bedingungen ist dort das Risiko zu groß“, sagt Gemeindesprecherin Simone Böhnisch. „Die Straßen sind eng, Bankette nicht befestigt, es ist kaum geräumt und es gibt starke Schneeverwehungen. Die Anwohner aus diesen Bereichen können, wenn möglich, ihre Tonnen zu den Hauptstraßen bringen, die befahrbar sind.“

Auch in den Siedlungen und Sackgassen wird die Müllabfuhr Schwierigkeiten haben. „Dort wäre es wünschenswert, wenn die Anwohner ihre Tonnen aus den Sackgassen heraus stellen könnten bzw. die Tonnen aus der Siedlung an benachbarte Hauptstraßen stellen“, so Böhnisch. Die Entsorger beobachteten die Lage weiterhin und berieten sich am Dienstag erneut. „Für die Gefäße, die derzeit nicht angefahren bzw. geleert werden können, wird nach dem Wintereinbruch eine Lösung gefunden.“

Aktualisierung 12.06 Uhr:

Nicole Baltusis und ihr Mann Alexander sind seit Sonntagabend dabei, jemanden zu suchen, der den Hattrupweg für den Lkw ihres Mannes frei räumen kann. Hier parkt Alexander Baltusis seinen Lkw zwischen den Fahrten. Und nun ist der Weg komplett zugeschneit. Noch gilt ein Fahrverbot für Lkw. Doch Alexander Baltusis möchte nun schon einmal vorsorgen, wenn es wieder losfahren kann. Der Bauhof, so Nicole Baltusis, hatte erklärt, nicht zuständig zu sein.

Einfach losfahren, wenn es wieder geht auf einer eingeschneiten Straße neben Acker und Schotter: ausgeschlossen. Rund 10 Telefonate und ein Facebook-Aufruf später ist klar: Am Montagnachmittag kommt ein Bekannter, der die Straße für den Lkw freiräumt.

Der Lkw von Alexander Baltusis ist auf dem zugeschneiten Hattrupweg gefangen. Über Facebook fragte er Ascheberger nach Hilfe.
Der Lkw von Alexander Baltusis ist auf dem zugeschneiten Hattrupweg gefangen. Über Facebook fragte er Ascheberger nach Hilfe. © Baltusis © Baltusis

Aktualisierung 11.15 Uhr: Eis und Schnee erschweren die Zeitungs-Zustellung

Hinweis in eigener Sache: Aufgrund der erschwerten Bedingungen kann es zu Verspätungen in der Zeitungs-Zustellung kommen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Damit Sie aber nicht auf Ihre Lokalnachrichten verzichten müssen, schalten wir heute das ePaper in der App und für den PC frei.

Aktualisierung 11.15 Uhr:

Der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt. Die Züge der Eurobahn der RB-Linie 50, die zwischen Dortmund und Münster verkehren, fallen bis mindestens heute Nachmittag, 14 Uhr, aus. „Wir können noch keine Prognose treffen, wann wieder Züge fahren können“, sagte eine Sprecherin von Keolis, dem Eurobahn-Betreiber. Sie weist darauf hin, dass auch weiter kein Busnotverkehr eingerichtet werden kann.

Ursprüngliche Meldung:

In Ascheberg musste die Feuerwehr am Wochenende wegen des Schnees zwei Mal ausrücken. Das teilte Wehrführer Rainer Koch auf Anfrage mit. Am Sonntagmittag (7. Februar) musste die Feuerwehr technische Hilfe leisten, weil ein Zelt eines Betriebes unter der Schneelast zusammenzubrechen drohte. Laut Wehrführer Rainer Koch hatten sich die Dachsparren und die Plane durchgebogen. Mithilfe von Baustützen wurde das Zelt stabilisiert.

Am frühen Montagmorgen gegen 3.30 Uhr in Herbern dann musste die Feuerwehr dabei helfen, einen festgefahrenen Rettungswagen, der auf dem Weg zu einem Einsatz in einem Wohngebiet war, wieder zu befreien. Allerdings sei der Notfall nicht lebensbedrohlich gewesen. Als der Rettungswagen weiterfuhr, wartete die Feuerwehr, bis der Patient eingeladen wurde und der Wagen Richtung Krankenhaus fuhr. „Das ist glücklich ausgegangen“, sagt Koch.

So sah es am Wochenende in Davensberg aus.
So sah es am Wochenende in Davensberg aus. © Koch © Koch

Die Feuerwehr in Ascheberg hatte am Sonntag von 6.20 Uhr bis zum Mittag ihre Gerätehäuser in den Ortsteilen Davensberg, Herbern und Ascheberg besetzt gehalten. Der Kreis Coesfeld hatte alle Rettungswachen für den Notfall alarmiert, sich bereit zu halten. „Der Räumdienst kam nicht nach“, sagt Koch. Bei einem Notfall also sollte die Feuerwehr helfen, die Wege zu räumen.

Für die kommenden Tage stehe man so wie immer 24 Stunden, 365 Tage im Jahr bereit, sagt Koch. „Wenn etwas passiert, alarmiert die Kreisleitstelle. Es sei denn, die Lage spitzt sich wieder zu, wenn der Winterdienst nicht nachkommt. Dann kann man die Gerätehäuser als Anlaufstelle besetzt halten.“ Diese lägen, so Koch, in der Gemeinde zum Glück alle relativ zentral. Den Bürgern rät der Feuerwehrmann unterdessen, das Auto zu Hause zu lassen und möglichst alle Gänge und Fahrten auf das Nötigste zu beschränken.

Für die Polizei waren der Sonntag und Montag bisher ruhig in der Gemeinde Ascheberg. Alle drei Ortsteile Ascheberg, Davensberg und Herbern seien schneetechnisch unauffällig gewesen. „Die meisten sind zu Hause geblieben“, sagt Polizeisprecherin Britta Venker.

Auch auf den Ascheberger Straßen sammelte sich der Schnee, Autos wurden zugeschneit.
Auch auf den Ascheberger Straßen sammelte sich der Schnee, Autos wurden zugeschneit. © Julia Kimmina © Julia Kimmina
Auch in Davensberg türmte sich der Schnee auf den Straßen und an den Häusern.
Auch in Davensberg türmte sich der Schnee auf den Straßen und an den Häusern. © Koch © Koch
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Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller
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