Jugendeinrichtung lässt alte Zeiten lebendig werden

Charlie-Brown-Jubiläum

ASCHEBERG „Es braucht Liebe und ganz viel Mut....“ gaben die Fantasten bei ihrem Auftritt im Rahmen des Charlie-Brown-Jubiläums auch eigene Kompositionen zum besten. Und irgendwie klang es ein wenig, wie die Geschichte der Jugendeinrichtung.

von Von Tina Nitsche

, 23.08.2009, 20:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ehemals Eschenburg - heute Die Fantasten, so heizte die insgesamt vierköpfige Ascheberger Band beim Charlie-Jubiläum den vielen Besuchern richtig ein.

Ehemals Eschenburg - heute Die Fantasten, so heizte die insgesamt vierköpfige Ascheberger Band beim Charlie-Jubiläum den vielen Besuchern richtig ein.

Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen und ganze Charlie-Brown-Generationen feierten hier ein fröhliches Wiedersehen. Viele nahmen dafür lange Wege in Kauf, wie Markus, der aus Aachen anreiste oder Bernd, der aus Münster kommt, aber auch aus Steinfurt, Unna und Paderborn kamen sie, die Ehemaligen, die sich zu ihrer Jugendzeit im Charlie-Brown-Raum trafen. Längst vergangene Zeiten wurden lebendig. „Weißt Du noch, als ne Band aus Herbern gespielt hat – ja wie hieß die denn noch? Auf jeden Fall haben sie Pink Panther gespielt und wir haben das mit dem Kassettenrecorder aufgenommen“, gab Thomas in einer illustren Runde zum besten, während Jörg – der übrigens zur zweiten Charlie-Generation zählte – gerade einen Kumpel aus längst vergangenen Tagen begrüßte.

Drinnen im Pfarrheim, begaben sich derweil zwei junge Damen auf eine Zeitreise. Sie schmunzelten, sie lachten, hin und wieder machte sich ein erstaunter Gesichtsausdruck breit, als sie die Fotoausstellung, die die 25 Jahre anhand von Bild- und Zeitungsmaterial dokumentierte, oder die Festzeitschrift studierten.   „Fidschi“ Franzke kümmerte sich unterdessen um die technische Seite, denn der Auftritt, der A-Capella Formation „Flat-Five“ stand an. Ein großes Hallo gab es währenddessen vor der Bühne, die nächste Gruppe war eingetroffen. „Ganze Charlie-Brown-Generationen feiern hier“, freute sich Franzke, der aber auch Politiker, Vereinsvertreter und natürlich Pastor Homölle begrüßte.

Lars und Regine allerdings schrieben ihre ganz persönliche Geschichte. Eine Liebesgeschichte. Sie begann im Charlie-Brown-Raum. Dann verlor sich das Paar zehn Jahre aus den Augen und kehrte am Sonntag als glückliches Elternpaar dorthin zurück wo einst alles begann. „Es ist schon toll, dass sich jemand mit soviel Leidenschaft für diese Einrichtung einsetzt“, freute sich Ulf Hecht und zollte der Arbeit von Fidschi Franzke ein dickes Lob. „Jemand der nicht nu Mut hat, sondern auch mit Herzblut bei der Sache ist.“

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