Die Gemeinde Ascheberg will das bestehende Gewerbegebiet Ondrup durch ein Gewerbe- und Industriegebiet erweitern. © Gemeinde Ascheberg
Industriegebiet in Herbern

Industriegebiet Ondrup: Offenlage endet mit Eingaben von Herberner Bürgern

Die Zeit der Offenlage für den Bebauungsplan des Industrie- und Gewerbegebietes Ondrup in Herbern ist abgelaufen. Die Gemeinde haben einige Anregungen und Kritik aus der Bürgerschaft erreicht.

Bis zum 27. April hatten die Ascheberger Zeit, ihre Anregungen und Bedenken bezüglich des ergänzenden Industrie- und Gewerbegebietes Ondrup in Herbern gegenüber der Gemeindeverwaltung zu äußern. Vom 26. März bis 27. April lag der Bebauungsplan für das 8,3 Hektar große Gebiet offen.

Gemeindesprecherin: „Es sind einige Anregungen eingegangen“

Offenbar haben die Bürger diese Chance genutzt: „Bei der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet Ondrup sind einige Anregungen eingegangen“ heißt es auf Nachfrage von Gemeindesprecherin Simone Böhnisch. „Die genaue Zahl kann nicht explizit beziffert werden, da von manchen Bürgern Eingaben zu mehreren Themen eingegangen sind, andere sich wiederum zu einem Thema mit mehreren zusammengeschlossen haben.“

Im nächsten Schritt würden nun alle Eingaben „gründlich geprüft und abgewogen“. „Alle Eingaben werden gleich behandelt und keine Vorabinformationen herausgegeben“, so Böhnisch weiter. „Die gründliche Prüfung und Abwägung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Eingaben werden voraussichtlich im Bau- und Planungsausschuss nach der Sommerpause beraten.“ Das ergänzende, uneingeschränkte Industrie- und Gewerbegebiet in Herbern wurde in der jüngsten Vergangenheit scharf kritisiert, da für das Gebiet insgesamt unter anderem keine Obergrenzen für Industrielärm festgeschrieben werden sollen.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller
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