Die Herberner Bürgerin Helga Schnier freut sich darauf, dass es an dieser Stelle bald wieder blühen wird. © Marion Schnier
Imkerverein Herbern

Imkerverein Herbern sät Blühstreifen – nicht nur für die Bienen

Der Imkerverein Herbern hat in Gemeinschaftsarbeit einen Blühstreifen im Bereich Menses Mühle vorbereitet. Der soll nicht nur den Bienen als Nahrungsquelle dienen.

Damit es demnächst in Herbern wieder vermehrt summt und brummt, trafen sich vor einigen Tagen Mitglieder des Herberner Imkervereins. Das von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Grundstück im Bereich Menses Mühle neben dem Spielplatz wurde neu eingesät. Dafür spendierten die Mitglieder neue insektenfreundliche Blühsamen.

Vorab wurde der Blühstreifen durch einen Landschaftsgärtner aufgelockert, um so beste Bedingungen zur Keimung der neuen Samen zu schaffen.

Nicht nur Bienen sollen profitieren

Erst im vergangenen Jahr wurde auf dem Gelände eine Robinie, der „Baum des Jahres 2020“, gepflanzt. Die Blütezeit dieses Baumes liegt zwischen Mai und Juni. Wegen des hohen Zuckergehalts werden auch hier die Blüten von den Bienen und Hummeln massenweise angeflogen. Aber nicht nur Bienen freuen sich über die Blühwiesen. Im Winter finden dort auch noch Vögel Nahrung durch die verblühten Samen.

„In diesem Jahr ist durch die lange Kälteperiode alles um ungefähr 14 Tage verspätet“, erzählt Ludger Bohnenkamp, 1. Vorsitzender des Imkervereins. „Aber die Bienen starten jetzt und tragen Honig ein“.

Übrigens: Bald ist wieder der Tag der Biene. Am 20. Mai soll mit diesem von den Vereinten Nationen 2018 ausgerufenen Tag darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig die Bienen sind.

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