Frisch erschlossen, schon stehen Firmen Schlange: Startschuss im Gewerbegebiet Südkamp

Gewerbegebiet Südkamp

Herbern hat Platz für neue Unternehmen geschaffen am Gewerbegebiet Südkamp. Mehr als eine Handvoll Interessenten stehen dafür schon jetzt Schlange. Weitere Ausbaupläne liegen parat.

Herbern

, 06.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Frisch erschlossen, schon stehen Firmen Schlange: Startschuss im Gewerbegebiet Südkamp

Das Gewerbegebiet Südkamp wurde feierlich eröffnet. © Mario Bartlewski

Herbern rüstet sich mit der Erschließung des Gewerbegebiets Südkamp für die Zukunft. Am Mittwoch, 5. Juni, wurde das Gewerbegebiet feierlich und bei bestem Wetter eröffnet.

30.000 Quadratmeter umfasst das Gebiet, in das die Gemeinde Ascheberg rund 465.000 Euro investiert hat - und hat damit wohl ein glückliches Händchen bewiesen, denn die Interessenten stehen schon Schlange.

Schon sieben interessierte Unternehmen

„Die Gemeinde führt Gespräche mit sieben interessierten Unternehmen, sechs davon aus Herbern“, sagte Klaus van Roje, von der Ascheberger Grundstücksentwicklung (Ageg). Die Grundstücke seien stark nachgefragt, sodass die Gemeinde schon im Vorfeld ein Auswahlverfahren durchgeführt hat.

Einzelne Abstimmungen mit den Unternehmen seien noch nötig, doch aus Sicht der Gemeinde Ascheberg befinde man sich auf einem guten Weg. Mit ersten Abschlüssen rechnet die Gemeinde noch im Sommer, während die Planungen bereits parallel laufen.

Die Größen der einzelnen Grundstücke unterscheiden sich dabei stark. Während das kleinste 1000 Quadratmeter groß ist, weist das größte 8000 Quadratmeter auf. Auf diese Weise möchte die Gemeinde Ascheberg örtlichen Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich zu erweitern.

Und damit ist noch lange nicht Schluss: Optional kann das Gewerbegebiet Südkamp noch in Richtung Osten erweitert werden. Zudem steht als Nächstes die Entwicklung des Gewerbegebiets Ondrup an der Lindenstraße an.

Frisch erschlossen, schon stehen Firmen Schlange: Startschuss im Gewerbegebiet Südkamp

So sieht es aus im Gewerbegebiet Südkamp. © Mario Bartlewski

An der Lindenstraße sollen künftig 65.000 Quadratkilometer Fläche zur Verfügung stehen. Für die Umsetzung hat die Gemeinde Ascheberg bereits die Vermessung und Planung der Entwässerung beauftragt.

Doch nicht nur an die Gewerbetreibenden hat die Gemeinde Ascheberg gedacht, sondern auch an die Natur. Dafür hat sie im Gewerbegebiet das Regenrückhaltebecken umgebaut, das nun 5000 Kubikmeter mehr fasst - also insgesamt 12.000 Kubikmeter.

Anpassung an zunehmende Starkregenereignisse

Das soll die zunehmenden Starkregenereignisse abfedern und auch höhere Pegelstände aufnehmen. Auf diese Weise wird das Regenwasser in einer Mulde zwischengespeichert und in verträglichen Mengen in den Dorfbach abgegeben.

„So bleiben auch Tier- und Pflanzenwelt im Bach erhalten, die sonst bei starken Regen weggeschwemmt werden könnten“, sagte Martin Wolf, Klimaschutzmanager der Gemeinde Ascheberg. 321.000 Euro kostete der Umbau die Gemeinde Ascheberg.

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