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Gerücht um einjährige Sperrung auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund

Bahnstrecke saniert

Die Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund ist sanierungsbedürftig. Wie die Bahn das löst, untersucht sie aktuell. Laut Gerüchten könnte die Sanierung im schlimmsten Fall ein Jahr dauern.

Ascheberg, Capelle, Werne, Lünen, Dortmund

, 18.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Gerücht um einjährige Sperrung auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund

Auf der Strecke zwischen Dortmund und Münster könnte es ein Jahr lang zu Sperrungen kommen. © Jörg Heckenkamp (Archiv)

Die Bahn hat für 2019 viel Arbeit auf der Strecke zwischen Dortmund und Münster vor sich. Eine besonders große Herausforderung stellt der Bahndamm zwischen Ascheberg und Davensberg dar.

„Die Planung für die Sanierungen laufen“, bestätigt Kirsten Verbeek, Leiterin und Sprecherin der Deutsche Bahn AG in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Ingenieurbüros beschäftigten sich aktuell mit verschiedenen technischen Varianten, um den Bahndamm zu sanieren.

Sanierung Thema hinter verschlossenen Türen

Hinter den Kulissen laufen die Planungen der Deutschen Bahn, doch was bedeutet das für Zuggäste? Die Dammsanierung soll hinter verschlossenen Türen Thema bei der Verbandsversammlung des Nahverkehr Westfalen-Lippe gewesen sein, schreiben die Westfälischen Nachrichten.

Der Tenor: Die Schäden seien groß und die Sanierung könne ein Jahr dauern. Ein Jahr, in dem die Strecke zwischen Ascheberg und Davensberg gesperrt sein könnte.

Gerücht um einjährige Sperrung auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund

Der Bereich Nähe Lünen ist fertig saniert (grün). Die roten Abschnitte oberhalb von Werne und zwischen Ascheberg und Davensberg sind sanierungsbedürftig. © DB Netz AG

Bestätigen wollte Verbeek das Gerücht nicht: „Ich bin kein Freund von Spekulationen. Es gibt keinen neuen Kenntnisstand seit Anfang Dezember.“

Voraussichtlich erst im März 2019 wisse die Bahn als Verantwortliche für die Strecke Bescheid, welche Sanierungsschritte einzuleiten sind, hieß es damals.

„Wir wägen Vor- und Nachteile ab“, sagt Verbeek. Erst nach der Entscheidungsfindung wolle man die Umsetzung und Sanierungsdauer kommentieren.

Die Untersuchungen des Bahndamms durch externe Gutachter seien hingegen schon abgeschlossen. Die Risse, die sich am Damm gebildet haben, hat die Bahn mit Beton verfüllen lassen, sodass kein Wasser eindringen kann.

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