Feld-Brände hielten Feuerwehr in Atem

HERBERN/ASCHEBERG Zwei Brände hielten die Feuerwehr der Gemeinde Ascheberg in Atem. Nachdem am Montag ein mit Strohballen beladener Wagen in Flammen stand, mussten die Helfer am Dienstag erneut zu einem Feuer auf einem Feld ausrücken. In beiden Fällen blieb die Brandursache ungeklärt.

von Von Bettina Nitsche und Dennis Werner

, 15.07.2008, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Montag wurde der Löschzug Herbern gegen 18.30 Uhr zu einem Brand in Arup gerufen. Angekündigt war ein so genanntes Feuer 2: Ein mit Strohballen beladener Wagen sowie das angrenzende Ackerfläche brannten.

Bewährungsprobe für neues Fahrzeug

Die zehn Helfer rückten mit drei Fahrzeugen aus. Sie hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Nicht zuletzt dank des Einsatzes den neu angeschafften Tanklöschfahrzeugs (TLF 16/25) mit seinem 2500 Liter Tank, der bei diesem Einsatz seine Bewährungsprobe hatte.

Löschzug Ascheberg sorgte für genügend Wasser

Durch den Gruppenführer und Einsatzleiter des Löschzuges Herbern, Oberbrandmeister Roland Wiehoff, wurde zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung zusätzlich der Löschzug Ascheberg alarmiert, welcher ebenfalls mit drei Fahrzeugen zur Einsatzstelle eilte und die Herberner Kameraden mit weiterem Löschwasser versorgte.

Eingesetzt wurden insgesamt drei 3-Rohre, der Wasserwerfer (Dachmonitor) des Tanklöschfahrzeuges TLF 24/50 aus Ascheberg, so wie Trupp unter Atemschutz. Gegen 20 Uhr konnten die Kameraden der Löschzüge Herbern und Ascheberg wieder einrücken. Die Ursache für die Entstehung des Brandes blieb unklar.

Brand in der Osterbauer

Am Dienstag brannte es in der Osterbauer. Die Flammen dort schlugen hoch und hüllten das Feld am Pöpping in dichte Qualmwolken. Um 12.49 Uhr wurden alle drei Löschzüge der Gemeinde zu diesem Großeinsatz gerufen.

Ein frisch gemähtes Feld von Bauer Bünnigmann stand in Flammen. „Die Ursache ist unbekannt“, konnte der stellvertretende Wehrführer Rainer Koch, dem auch die Einsatzleitung oblag, keine näheren Auskünfte zu der Entstehung des Feuers geben.

26 Helfer im Einsatz

26 Feuerwehrkameraden hatten alle Hände voll zu tun, um hier auf dem großen Acker, der vollständig in Flammen stand, Herr der Lage zu werden. Sie nahmen einen gezielten Löschangriff mit drei C-Strahl-Rohren und Wasserwerfern vom Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 vor.

Eine knappe halbe Stunde später war der Brand gelöscht. Der Bauer zog vorsorglich mit dem Trecker Sicherheitsschneisen, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

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