Experten diskutieren über Freizeit- und Betreuungsangebot für Kinder

Ferienangebot in Ascheberg

In der Corona-Krise ist noch unklar, wie das Freizeit- und Ferienangebot in Ascheberg aussehen kann. Um konkrete Angebote zu machen, tauschen sich nun alle Beteiligten am Runden Tisch aus.

Ascheberg, Herbern

, 05.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Ferienprogramm in der Gemeinde Ascheberg geben. Wie das in der Corona-Krise aussehen kann, werden Verantwortliche aus den beteiligten Bereichen diskutieren.

Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Ferienprogramm in der Gemeinde Ascheberg geben. Wie das in der Corona-Krise aussehen kann, werden Verantwortliche aus den beteiligten Bereichen diskutieren. © Merle Bergmann (A)

An einen normalen Schulalltag ist in der Corona-Krise noch nicht zu denken. Viele Eltern seien durch Betreuung, Haushalt und Homeoffice mehrfach belastet. Für die Kinder würde das Miteinander mit Gleichgesinnten fehlen.

Diese Gründe nannte die CDU-Fraktion der Gemeinde Ascheberg in ihrem Antrag für einen Runden Tisch zum Thema „Betreuung und Freizeit für Kita- und Schulkinder“.

„Alles ist coronabedingt auf ein Minimum reduziert und es ist an der Zeit, sich systematisch und strategisch über Gestaltungsspielräume und -möglichkeiten auszutauschen“, erklärt Hildegard Kuhlmann (CDU). Dazu sollten sich die an Schule und Kita beteiligten Vertreter - eventuell auch virtuell - treffen. Der Vorschlag fand im jüngsten Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss Anklang.

ÜbM und OJA sollen wieder Ferienbetreuung anbieten

Aktuell wird geprüft, wie generell der Bedarf einer Betreuung in den Ferien ausfällt, erklärte Thomas Stohldreier, Leiter Ordnung und Soziales der Gemeinde Ascheberg. Derzeit ist vorgesehen, dass die Übermittagsbetreuung der Grundschulen (ÜbM) in den ersten drei Wochen und die OJA Ascheberg in den zweiten drei Wochen der Sommerferien eine Kinderbetreuung anbietet. Bei der ÜbM soll es 36 Plätze, bei der Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA) 45 Plätze geben, so Stohldreier.

Mitte Juni werde man sich erstmals mit den Verantwortlichen aus den beteiligten Bereichen zu einem Runden Tisch treffen. Neben der Einrichtung einer solchen Diskussionsrunde haben die Ausschussmitglieder einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde nötige finanzielle Mittel für Betreuungsangebote bereitstellen wird.

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