"Europoldi" fällt plötzlich: Olaf Mersmann ist König der Osterbauer

ASCHEBERG Ein prüfender Blick nach oben zeigte, Königsvogel "Europoldi", benannt nach dem EM-Fußballstar, hatte nur wenige Federn gelassen. "Das kann dauern", waren sich die Besucher einig und widmeten sich wieder der geselligen Runde. Die Musik spielte munter, Stimmgewirr erfüllte die Luft. Und dann plötzlich lautes Raunen von der Vogelstange. Was war geschehen beim Schützenfest der Osterbauer?

von Von Tina Nitsche

, 06.07.2008, 15:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fassungslos. geschockt - die Gäste drängelten sich um die Vogelstange und schauten nach oben, wo kurz vorher "Europoldi" noch fast in voller Größe hing. Bis Olaf Mersmann zum Gewehr griff und ihn mit nur einem Schuss um 13.32 Uhr von der Stange holte. Was erst gar nicht so aussah und erst recht nicht geplant war.

Fassungslos. geschockt - die Gäste drängelten sich um die Vogelstange und schauten nach oben, wo kurz vorher "Europoldi" noch fast in voller Größe hing. Bis Olaf Mersmann zum Gewehr griff und ihn mit nur einem Schuss um 13.32 Uhr von der Stange holte. Was erst gar nicht so aussah und erst recht nicht geplant war.

Das gab´s noch nie

Denn zunächst einmal flatterte nur die rechte Hälfte zu Boden und alle stellten sich auf einen weiteren Schießmarathon ein. Doch "Europoldi" schien es sich anders überlegt zu haben und löste sich - in dem Moment, als der nächste Schütze sich schon nach vorne schob - komplett von der Stange. Das hatte es noch nicht gegeben. Selbst Schießmeister Hubert Mariß und die Schießaufsicht, bestehend aus Ewald Kimmina und Frank Högemann, schauten zwei Mal hin.

Langeweile kam nicht auf

Über Langeweile konnte am Samstagmorgen niemand auf dem Schützenplatz in der Osterbauer klagen. An der Schießstange war es spannend, Martin Fallenberg, Ludger und Thomas Trahe lieferten sich einen schönen Kampf, bei dem Olaf Mersmann nur einmal mitmischte. Und zwar richtig.

Fläschchen für Pfarrer

Nun regiert er gemeinsam mit Ehefrau Petra und seinem Hofstaat Karl-Heinz und Ulla Gröning, Frank und Marion Westerholt, Christof und Annette Möllers, Liane und Hartmut Rödiger sowie Walter und Ulla Dinkels für ein Jahr die Osterbauer-Schützen.

Morgens waren schon 120 Schützen an zum Umzug angetreten, Präses Alfons Homölle traf mit dem ersten Schuss das Körbchen, woraufhin ein Fläschchen zu Boden purzelte. Den Korb holte dann wenig später Stefan Greive. Theo Entrup nahm dem Königsvieh die Krone, Stefan Wiedenhorst sicherte sich das Zepter und auch Olaf Mersmann machte im Insignienreigen schon einmal von sich reden. Denn mit dem ersten Schuss holte er den Apfel, sein zweiter Schuss war dann jedoch der Volltreffer.

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