Schwimmkurse in Ascheberg

Corona-Pandemie: Drohende Nichtschwimmer-Welle „aufgearbeitet“ in Ascheberg

Die DLRG Herbern befürchtete eine Welle von Nichtschwimmern, weil die Schwimmkurse der Corona-Pandemie zum Opfer fielen. Die Gemeine erklärt nun, man habe das Defizit „aufgearbeitet“.
Ab dem 23. August starten in Lünen wieder mehrere Schwimmkurse der DLRG. © picture alliance/dpa

Die DLRG in der Gemeinde Ascheberg hat es geschafft, den Rückstand an Schwimmunterricht, der coronabedingt in 2020 und 2021 weitestgehend nicht stattfinden konnte, aufzuholen. Das erklärte die Gemeinde am Dienstagabend (21. September) im Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss im Rathaus der Gemeinde Ascheberg.

„Hoher“ Bedarf an Schwimmkursen in Ascheberg gedeckt

„Durch die Schwimmmeisterin wurden im Hallenbad ab März 2021 insgesamt 24 Schwimmkurse angeboten. Insgesamt waren 126 Kinder in den Schwimmkursen. Davon haben 54 Kinder das Schwimmabzeichen ‚Seepferdchen‘ mit Erfolg abgelegt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur Sitzung. Insgesamt sei damit auch mithilfe der DLRG trotz pandemiebedingter erschwerter Bedingungen ein gutes Angebot im Hallenbad geschaffen worden.

„Die Rückstände bei den Schwimmkursen durch Badschließungen zu Beginn der Corona-Pandemie konnten nunmehr aufgearbeitet werden“, heißt es weiter. Insgesamt hätten 345 Kinder die Angebote zu Schwimmkursen und Übungsabenden genutzt und viele Kinder hätten in dieser Zeit Schwimmabzeichen in Bronze und Silber abgelegt, so die Gemeinde weiter. Auf unsere Anfrage Anfang Mai hatte uns die Gemeindesprecherin Simone Böhnisch mitgeteilt, dass damals bereits 160 Erziehungsberechtigte ihre Kinder für einen Schwimmkurs angemeldet oder auf eine Warteliste hatten packen lassen. Damals hieß es, der Bedarf sei „sehr hoch“.

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