Besonders blutige DRK-Blutspende am Halloween-Tag in Herbern

dzDRK-Blutspende

Auf 200 Blutspender hatte das Rote Kreuz gehofft. Doch es kamen deutlich weniger. Aber die, die ihren Lebenssaft spendeten, erlebten eine besonders blutige Blutspende.

Herbern

, 01.11.2019, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Insgesamt kamen am Donnerstag, 31. Oktober 2019, 149 Blutspender in die Aula der Profilschule an der Altenhammstraße, um sich in den Dienst der guten Sache zu stellen; darunter 11 Erstspender. Damit konnte das Team des DRK -Ortsverein Herbern leider nicht die erhoffte magische Grenze von 200 Spendern knacken.

Im Juli schrappte man mit 199 Spendern haarscharf dran vorbei. „Dann hoffen wir mal auf das kommende Jahr“ so Claudia Närdemann. „Aber selbstverständlich zählt jeder Einzelne, der zu uns kommt.“

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Halloween-Blutspende DRK Herbern

Passend zum schaurigen Halloweenabend hatten sich einige Helfer kostümiert; die Aula sowie das Café für die Blutspender waren mit allerlei Gruseligem dekoriert.
01.11.2019
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Die DRK Nachwuchs Jonas (16) und Lili (13) helfen gerne während des Blutspendedienstes mit; die Dienste für die JRKler werden im Rotationsprinzip vergeben, so dass es in keinem Fall langweilig ist. „Mir gefällt besonders die Zusammengehörigkeit, wie in einer großen Familie“, so Jonas. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden finden gemeinsame Ausflüge und Wettbewerbe statt.© Claudia Hurek
Justus (17), seit sechs Jahren Mitglied beim JRK Herbern, ist nicht nur für das Schminken real aussehender Verletzungen am Halloweenabend zuständig, sondern auch bei der sogenannten Notfalldarstellung. Hier wird in praktischen Übungen das realistische Darstellen von Unfall- und Notfallsituationen als hilfreiches Mittel für die Helfer genutzt.© Claudia Hurek
Mike Moormann (66) spendet bereits zum 42. Mal den kostbaren Lebenssaft. „Ich finde es richtig, anderen Menschen zu helfen“, sagt er. „Ich habe die seltene Blutgruppe AB negativ, da ist es besonders wichtig zu spenden.“ Tatsächlich ist diese Blutgruppe die seltenste; nur 1 Prozent deutschlandweit besitzt sie. „Ich bin auch schon angerufen worden, ob ich spenden könnte.“© Claudia Hurek
Emmily-Sophie (16) re., seit gut fünf Jahren Mitglied, hat Freundin Hanna (15) überzeugt beim JRK mitzumachen. Für Hanna ist es der erste Dienst während der Blutspende. Gemeinsam geben die beiden die kleinen Geschenke für die Spender heraus. „Durch meinen Dienst beim JRK habe ich den Schlaganfall bei meiner Oma erkannt und so schnell alles veranlassen können“, erzählt Emmily-Sophie.© Claudia Hurek
Für Marion Billermann (2.von rechts) ist die Blutspende eine Herzensangelegenheit. „Meine Mama war an Leukämie erkrankt“, erzählt die Herbernerin, die seit bereits 49 Mal gespendet hat. „Daher weiß ich wie wichtig das ist. Es kann ja jeden treffen.“ Gemeinsam mit Freunden und Ehemann Martin geht sie möglichst regelmäßig zur Blutspende.© Claudia Hurek
Seit gut zehn Jahren gehört Renate Gesenhoff (73) (2.v.re) zum Team der ehrenamtlichen Küchenhelfer; seit 1963 ist sie Mitglied des DRK. „Zuerst habe ich immer vorne bei der Spende geholfen“, erzählt sie. „Nun helfe ich hier und es macht mit dem Team einen Riesenspaß. Wir sind ein eingeschworenes Team und jeder kennt seine Aufgaben.“ Auch Enkeltochter Julia (21) ist mit von der Partie.© Claudia Hurek
Für die Herberner Autorin Jutta Richter ist die Blutspende nicht nur eine Hilfe für andere Menschen, sondern hat für sie persönlich auch Vorteile. "Ich merke, dass der "Aderlass" mir gut tut".© Claudia Hurek
Auf einer Leinwand und auch am "lebenden Objekt" zeigten die JRKler, wie real geschminkte Verletzungen bei der Notfalldarstellung aussehen können.© Claudia Hurek
Viel Mühe haben sich die JRKler beim Dekorieren der Räumlichkeiten gegeben.© Claudia Hurek
Viel Mühe haben sich die JRKler beim Dekorieren der Räumlichkeiten gegeben.© Claudia Hurek
Das Verkleiden und Schminken hat allen Helfern viel Spaß gemacht.© Claudia Hurek
Viel Mühe haben sich die JRKler beim Dekorieren der Räumlichkeiten gegeben.© Claudia Hurek
Das Verkleiden und Schminken hat allen Helfern viel Spaß gemacht.© Claudia Hurek
Das Verkleiden und Schminken hat allen Helfern viel Spaß gemacht.© Claudia Hurek
Viel Mühe haben sich die JRKler beim Dekorieren der Räumlichkeiten gegeben.© Claudia Hurek
Viel Mühe haben sich die JRKler beim Dekorieren der Räumlichkeiten gegeben.© Claudia Hurek
Alina und Sarah haben im Vorfeld Gruseliges zu Halloween für die Kinder gestaltet, die während der Spende der Eltern beaufsichtigt werden.© Claudia Hurek
Regina Selhorst spendete an diesem Tag gemeinsam mit Ehemann Benedikt und vier Söhnen (im Bild Sohn Christoph) "Wir haben das als Familienausflug deklariert".© Claudia Hurek
Das Verkleiden und Schminken hat allen Helfern viel Spaß gemacht.© Claudia Hurek
Diesmal blickte den Spendern das ein oder andere Gesicht vom Brötchen aus an, zusätzlich wurden die Teller mit gruseligen "Fingerkeksen" dekoriert.© Claudia Hurek
Auf einer Leinwand und auch am "lebenden Objekt" zeigten die JRKler, wie real geschminkte Verletzungen bei der Notfalldarstellung aussehen können.© Claudia Hurek
Die Blutspender konnten unter verschiedenen kleinen Geschenken wählen.© Claudia Hurek

Passend zum schaurigen Halloweenabend hatten sich einige Helfer kostümiert; die Aula sowie das Café für die Spender waren mit allerlei Gruseligem dekoriert. Alle Helfer des DRK trugen ein T-Shirt mit dem Konterfei eines kleinen Vampires und der Aufschrift „Wir holen uns ihr Blut - heute!“

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