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Baubeginn für Hit-Markt Ascheberg – Eröffnung wohl erst im 3. Quartal 2022

Offizieller Baubeginn für den Hit-Markt in Ascheberg. Bürgermeister Thomas Stohldreier freut sich über die Bebauung „der 1a-Fläche in Ascheberg“. Doch eine Sache dürfte ihn weniger freuen.
Die ersten Tragstützen für den neuen Hit-Markt stehen schon. © Jörg Heckenkamp

Was lange währt, wird endlich gut. Nach jahrelanger Planung für ein großes Lebensmittelgeschäft im Herzen Aschebergs erfolgte jetzt der offizielle Baubeginn für den neuen Hit-Markt. Bürgermeister Thomas Stohldreier war voll des Lobes für das Projekt, das indes noch einmal in Sachen Terminen eine nicht so gute Nachricht bereithielt.

Freuen sich über den Baustart: (vorne, v. l.) Bürgermeister Thomas Stohldreier, Simone Böllinger (Hit), Malte Schröder (Investor Ten Brinke) sowie Vertreter der Fraktionen und der IHK.
Freuen sich über den Baustart: (vorne, v. l.) Bürgermeister Thomas Stohldreier, Simone Böllinger (Hit), Malte Schröder (Investor Ten Brinke) sowie Vertreter der Fraktionen und der IHK. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Denn zuletzt war mit einer Fertigstellung im Mai und wenig später der Eröffnung zu rechnen gewesen. Beim offiziellen Baustart am Montagnachmittag gab Frank Goeree, Projektleiter für die Ausführung des Hit-Marktes, folgende Perspektive: „Die Eröffnung des Marktes könnte im 3. Quartal 2022 erfolgen.“ Also wieder etwas später als geplant. Und dann eine weitere Einschränkung: „Wenn das Wetter mitspielt.“

Von 2009 bis heute

Dennoch – auf diese paar Wochen kam es den Beteiligten nicht an. Kein Wunder, bei einer Vorlaufzeit von vielen Jahren mussten sich Gemeindeverwaltung und Politik in Geduld üben. „Es dauerte von 2009 bis jetzt, bis wir es verwirklichen konnten“, sagte Stohldreier. Er erinnerte daran, dass mit Combi zunächst ein Interessent gefunden war, der dann aber Absprang.

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Baubeginn Hit-Markt Ascheberg

Im Jahre 2019 setze sich dann Hit mit seinen Plänen durch. Auf dem neu zu gestaltenden Eschenplatz an der Lüdinghauser Straße entsteht demnach ein baulich der Umgebung gut angepasstes Einkaufs-Zentrum auf einer Fläche von 7.500 Quadratmetern. Die reine Verkaufsfläche beträgt rund 1.500 Quadratmeter. 108 Parkplätze sind vorgesehen sowie in den Markt integriert eine Sushi-Bar.

„Wir liegen im einstelligen Millionenbereich“

Hit zieht den Vollsortimenter gemeinsam mit dem Projektentwickler Ten Brinke hoch, der auch als Investor fungiert. Wie hoch die Investition letztlich ausfalle, könne man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Das hängt auch von der Entwicklung der Baupreise ab“, sagt Frank Goeree. Malte Schröder, bei Ten Brinke für Projektentwicklung verantwortlich, ergänzt. „Wir liegen im einstelligen Millionenbereich.“

Bürgermeister Stohldreier ging auf die lange Vorlaufzeit und die häufigeren Verzögerungen ein und meinte. „So eine Sache braucht einen langen Atem, bis es dann vernünftig losgehen kann.“ Man wollte in solch einer 1a-Lage eben nur das Beste für die Gemeinde. Das ginge eben nicht von heute auf morgen. Dass Hit jetzt einen architektonisch hervorragenden Entwurf verwirklicht, mache „diesen heutigen Tag zu einem schönen Termin“.

Abriss von Feuer- und Rettungswache

Er erinnerte an den Abriss von Feuer- und Rettungswache als Voraussetzung für dieses Projekt und die jeweiligen Neubauten. „3,9 Millionen Euro für die neue Feuerwache und 2,8 Millionen vom Kreis für die neue Rettungswache.“ Zudem dankte er seinem Vorgänger Dr. Bert Risthaus, der sich „massiv und persönlich“ für die Eschenplatz-Pläne eingesetzt habe.

So soll der Hit einmal aussehen.
So soll der Hit einmal aussehen. © Hit-Handelsgruppe © Hit-Handelsgruppe

Beim offiziellen Baustart war auch Jens von Lengerke von der IHK Nord-Westfalen dabei, der die Entwicklung der zentralen Ortskern-Bebauung gut kennt. In Richtung Gemeinderats-Vertreter und Bürgermeister meinte er: „Dieser Standort ist die richtige Wahl. Hiermit soll das Zentrum von Ascheberg gestärkt werden.“

Das sei sinnvoll und nötig, denn Ascheberg sei eine wachsende Gemeinde, in die viele Menschen ziehen würden. Von Lengerke: „Denen muss man solche Einkaufsmöglichkeiten bieten, damit man die Kaufkraft im Ort behält.“

ÜBERSICHTSSEITE ZUR ORTSKERN-UMGESTALTUNG IN ASCHEBERG

Zur Ortskern-Umgestaltung haben wir bereits ein umfängliches Dossier angelegt, in dem Sie hintergründige Artikel zu den Bauprojekten finden: bit.ly/3fp1DVo

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