Ausbau des Radwegs wird fortgesetzt

DAVENSBERG Nachdem mit dem Bau der Querungshilfe im Zuge der L844 am Ortsausgang im Jahr 2006 begonnen wurde, ist nun der zweite Abschnitt des Radweges zu verwirklichen - mithilfe der Davensberger Bürgerschaft.

von Von Daniel Rustemeyer

, 09.07.2008, 16:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bürger bauen Radweg

Bürger bauen Radweg

Eine Arbeitsgruppe der Davensberger Bürgerschaft führt unter Anleitung des Bauhofs Ascheberg die Arbeiten aus. "Der zweite Bauabschnitt ist rund 1500 Meter lang und der Radweg wird auf einer Breite von 2,50 Meter ausgebaut", machte Bauhofsleiter Andreas Nünneke begreiflich und führte weiter aus: "Es werden etwa 150 Sattelzüge Schottermaterial verarbeitet". Bürgermeister Dieter Emthaus erwähnte, dass das notwendige Material für dieses Projekt durch den Landesbetrieb Straßenbau mit 65 000 Euro bezuschusst würde.

Dank an Grundstückseigentümer

"Ein außerordentlicher Dank gilt natürlich an die Bürgerschaft und die Grundstückseigentümer. Wir sind alle heilfroh, dass dieses Vorhaben nun zu Rande gekommen ist", urteilte der Bürgermeister und zielte insbesondere auf das Engagement der Bürgerschaft ab. "Wir haben dieses Projekt nun schon so lange auf dem Zettel - Gut Ding braucht eben Weile".

Der gesamte Radweg bis nach Ottmarsbocholt ist nahezu zwei Kilometer lang und schließt an der Kreuzung K10 an. "Dazwischen werden, kurz vor der Hobbelingschen Eiche, bis zum Ende der Woche Rohre verlegt, die für eine Stabilisierung sorgen - der Druck wird dadurch auf die Fläche verteilt", gab Udo Schratz zu verstehen.

Seit Donnerstag laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Ausbaggerung, seitliche Lagerung des Mutterbodens, Einbettung der verschiedenen Schichtungen. "Es gibt eine Menge zu tun", erzählte Rudi Knabe, einer der Mitarbeiter der Bürgerschaft. Im Augenblick arbeiten die Helfer an dem 1,5 Kilometer langen Neubau der Strecke. Der erste Abschnitt (500 Meter) ist bereits vor zwei Jahren errichtet worden.

Fertigstellung ist wetterabhängig

"Die Fertigstellung des Radweges ist abhängig vom Wetter. Gute vier Wochen werden es allerdings noch werden", ist sich Tiefbau-Ingenieur Udo Schratz sicher. Dafür hätten die Bürger dann aber auch endlich einen Radweg, der u.a. auf Sicherheit bedacht ist. "Hier gab es ja schon den ein oder anderen Unfall mit Radfahrern", erinnerte der ehrenamtliche Helfer, Heinz Entrup.

Mit der Fertigstellung des neuen Radweges können Fahrradfahrer künftig die Straße an der Hobbelingschen Eiche durch eine Überfahrt überqueren. Dadurch steht der sicheren Weiterfahrt in die Ortschaft Ottmarsbocholt demnächst nichts mehr im Wege.

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