Neue Betriebe siedeln sich im Gewerbegebiet Nord in Ascheberg an

Gewerbegebiet Nord

Sandstrahlbetrieb Stephan Daniel und Verhoeven Markierungen heißen die neuen Betriebe im Gewerbegebiet Nord in Ascheberg. Ein Glücksfall für die Wirtschatsförderung.

Ascheberg, Herbern

, 12.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Neue Betriebe siedeln sich im Gewerbegebiet Nord in Ascheberg an

Helmut Sunderhaus (v.l.), Stephan Daniel, Stefanie Daniel, Bürgermeister Bert Risthaus und Simone Böhnisch von der Wirtschaftsförderung begutachteten den Baufortschritt in der Produktionshalle des Sandstrahlbetriebs Daniel. © Till Goerke

Es riecht nach Klebstoff. Baustaub liegt auf dem Boden. Es wird gehämmert und gesägt. Die 800 Quadratmeter große Halle des Sandstrahlbetriebs Stephan Daniel im Gewerbegebiet Nord, gegenüber der Davertmühle, nimmt Formen an. Fenster und Türen sind eingesetzt. Anfang Mai soll die Produktion vor Ort starten.

„Wir sind optimistisch, dass wir den Termin einhalten können“, sagt Geschäftsführer Stephan Daniel, während der Baustellenbesichtigung, an der Bürgermeister Bert Risthaus, Helmut Sunderhaus aus der Verwaltung und Simone Böhnisch von der Wirtschaftsförderung teilnehmen.

Betriebsgründung im Jahr 1992

Dass der 1992 gegründete Betrieb seine Produktionsstätte von Senden nach Ascheberg verlagert, hat logistische Gründe. „Wir beliefern Kunden im näheren Umfeld, also auch in Herbern und Werne“, so Daniel. Da habe der gewählte Standort in Ascheberg mit einer Gesamtgröße von 3000 Quadratmetern gut gepasst.

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Firmenschwerpunkt ist die Oberflächenbehandlung von unterschiedlichen Materialen durch Einwirkung von Strahlmitteln, wie zum Beispiel Sand gegen Rost. Das Investitionsvolumen für den Neubau beläuft sich laut Geschäftsführer auf eine nicht näher definierte sechsstellige Summe.

Firmengrundstück ist 4000 Quadratmetern groß

Nur einen Steinwurf entfernt entsteht ebenfalls eine neue Produktionsstätte inklusive doppelstöckigem Büro- und Wohngebäude. Auf einer Grundstücksfläche von 4000 Quadratmetern siedelt sich dort die Firma Verhoeven Markierungen an.

Spezialgebiet der Firma sind Fahrbahnmarkierungen aller Art. „Auf Bundesstraßen, Autobahnen oder auch in Parkhäusern“, berichtet Juniorchefin Aaliyah Manai. Die Fertigstellung der 1000 Quadratmeter großen Haupthalle sei für Mai geplant. „Dann können wir hier auch mit der Produktion starten“, so die Juniorchefin.

Für Simone Böhnisch von der Ascheberger Wirtschaftsförderung ist die Neuansiedlung der Firmen ein Glücksfall. „Sie passen gut in die bestehende Vernetzung hier vor Ort. Und jetzt werden die Synergien weiter steigen.“ Das Gewerbegebiet umfasst insgesamt 32,5 Hektar.

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