A1 ein Wochenende gesperrt: Autobahn GmbH bereitet Brückenabriss vor

A1 bei Ascheberg

Die Autobahn GmbH will die A1 zwischen Ascheberg und dem Dortmund-Ems-Kanal auf sechs Spuren erweitern. Dafür wird auch eine Brücke in Ascheberg abgerissen. Vorbereitende Arbeiten finden Montag statt.

Ascheberg, Herbern, Werne

, 05.02.2021, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die A1 zwischen Ascheberg und dem Dortmund-Ems-Kanal wird auf sechs Spuren erweitert.

Die A1 zwischen Ascheberg und dem Dortmund-Ems-Kanal wird auf sechs Spuren erweitert. © Jörg Heckenkamp

Die Autobahn GmbH in NRW will die A1 bei Ascheberg im Sommer für ein Wochenende sperren, um die Brücke an der Kreisstraße K39 abzureißen, die A1 auf sechs Spuren zu erweitern und eine neue zu bauen. Um die Arbeiten vorzubereiten, werden am kommenden Montag (8. Februar) bereits Rodungsarbeiten an der A1 durchgeführt.

Konkret wird die A1 auf einer Länge von zehn Kilometern zwischen Ascheberg und dem Dortmund-Ems-Kanal ausgebaut. Insgesamt zehn Brücken müssen dann im Verlauf der verbreiterten Autobahn neu gebaut werden. Auch im Bereich Münster wird im ersten Schritt eine alte Brücke abgerissen und ersetzt. Der sechsstreifige Ausbau soll 2022 starten. Die Autobahn GmbH rechnet mit rund 73 Millionen Euro für die gesamten Baukosten.

Bei Davensberg entsteht eine 660 Meter lange Lärmschutzwand

In Höhe von Davenberg entsteht auf einer Länge von 660 Metern eine 3,50 Meter hohe Lärmschutzwand auf der Westseite der Autobahn, zudem wird auf einer Länge von 2,2 Kilometern ein so genannter lärmmindernder Fahrbahnbelag eingebaut.

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„Der sechsstreifige Ausbau der A1 wird für einen deutlich besseren Verkehrsfluss auf der A1 im Münsterland sorgen“, betont Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH: „Davon profitieren sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch die Anrainer.“ Die Verkehrsprognosen gehen für das Jahr 2030 von fast 73.000 Fahrzeugen täglich aus.

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