Wenn sich in Heek Natur, Schönheit und Ruhe verbinden

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Für Redakteur Till Goerke ist der Stiegenpark in Heek ein perfektes Beispiel für Entspannung nah am Ortskern. Hier können alle Generationen den Lauf der Jahreszeiten genießen.

Heek

, 10.11.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch in ländlichen Regionen ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Natur und Entspannung in unmittelbarer Nähe zum Ortskern zum Greifen nah sind. Doch in der Dinkelgemeinde ist genau das gegeben. Nur einen Steinwurf vom Marktplatz entfernt liegt er, der Stiegenpark.

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Im Frühling eine prächtige Blütenpracht, im Sommer schattige Plätzchen, im Herbst ein buntes Laub-Meer und im Winter ein bizarr zugefrorener See – die Natur in ihrer wechselnden Schönheit kann an diesem bezaubernden Ort in voller Ausprägung bewundert werden.

Gartenparadies

Bänke und ein Spielplatz laden über die Generationen hinweg zum Verweilen ein. Festliche Aktivitäten zum Beispiel vom Musikverein runden das Stiegen-Paket ab. Zudem hat sich ein begeisterter Hobbygärtner mit einem kleinen Schrebergarten am Osteingang ein kleines Gartenparadies geschaffen, dessen Pforten für Interessierte auch gerne geöffnet werden. Und wie die Jahreszeiten wechseln, so wechselt auch die Dekoration im Garten. Im Stiegenpark geschieht eben alles im Einklang.

Doch bei aller Schönheit inmitten von Schafen, Kühen und Hühnern, die auf den angrenzenden Weiden ein artgerechtes Leben verbringen, sei nicht verschwiegen, dass der Zauber der Stiege in der Nacht zuletzt gelitten hat. Nicht allein, weil durch die Dunkelheit und spärliche Beleuchtung wenig zu sehen ist, sondern, weil Chaoten vor Ort mehrfach randalierten. Doch geht die Sonne auf, ist auch das wieder Geschichte.

Illuminierte Wasserfontäne

Ein besonderes Highlight ist derweil die illuminierte Wasserfontäne im See. Prasselt das Wasser aus einigen Metern Höhe zurück in den See, ist es einfach entspannend, diesem Schauspiel zu lauschen. Und wer es mit Bienen hält, ist ebenfalls in der Stiege genau richtig.

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Immerhin ist dort auch die kleine Dorfimkerei beheimatet. Diese wurde in diesem Jahr übrigens mit dem Klimaschutzpreis der Gemeinde ausgezeichnet. Der Honig soll zudem köstlich sein. Wer vorbeischaut und mit dem Imker ins Gespräch kommt, erfährt vielleicht auch, wie man an das gelbe Gold herankommt. Ein Versuch ist es in jedem Fall wert.

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