Mit Video: Vorbereitungen für den Abriss des Unglücks-Haus nach Sturmschaden laufen an

Sturmtief Sabine

Das vom Sturmtief „Sabine“ stark beschädigte Wohnhaus in der Ludgeristraße muss abgerissen werden. Doch nicht nur wegen der Schäden, sondern auch wegen Sicherheitsbedenken.

Heek

, 10.02.2020, 10:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Video: Vorbereitungen für den Abriss des Unglücks-Haus nach Sturmschaden laufen an

Aktuell (10 Uhr) werden am Unglückshaus die Vorbereitungen für die Abrissarbeiten getroffen. © Till Goerke

Anwohner berichten von einem lauten Knall. Es ist Sonntag, 20.20 Uhr. Sturmtief „Sabine“ fegt über die Dinkelgemeinde hinweg. Und hat an der Ludgeristraße mit voller Wucht zugeschlagen. Teile des Giebels eines Wohnhauses hat der Orkan dort weggerissen.

Die Trümmer sind bis auf die B70 geflogen. Polizei, THW und Feuerwehr sind vor Ort. Und doch wird das Ausmaß der Schäden erst am Montag (10. Februar) so richtig deutlich.

Denn die Bausubstanz ist nicht zu erhalten. Oder anders gesagt: Ein Abriss ist angesichts der Schäden und der angekündigten erneuten Windzunahme am frühen Abend die „beste Lösung“. Als solche bezeichnet Bauamtsleiter Herbert Gausling den bevorstehenden Abriss. Aktuell (10 Uhr) werden noch die Versorgungsleitungen abgeklemmt. Gas, Wasser und Strom. Mitarbeiter von Westnetz sind im Einsatz.

Der Abrissbagger steht bereit

Auch ein Bagger und ein großer Container stehen bereits auf der B70, die im besagten Bereich der 30er-Zone für den Verkehr und Fußgänger gesperrt ist. Sicherheitsvorkehrungen. „Idealerweise sind wir bis heute Abend fertig“, sagt Herbert Gausling auf Anfrage unserer Redaktion.

Mit Video: Vorbereitungen für den Abriss des Unglücks-Haus nach Sturmschaden laufen an

Die B70 ist in der 30er-Zone komplett gesperrt. Aus Sicherheitsgründen. © Till Goerke

Die gute Nachricht: Personen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. Die sieben Bewohner sind derzeit in einer Notunterkunft der Gemeinde untergebracht. „Heute Morgen haben sie auch alle persönlichen Gegenstände aus dem Haus bergen können“, so der Bauamtsleiter.

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