SV Heek baut Kleinspielfeld

Kunstrasen

Der Sportverein Heek bekommt ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen. Damit der Verein den Platz in Eigenregie bauen kann, muss allerdings der Bebauungsplan geändert werden. Bis Ende Oktober will die Verwaltung der Gemeinde damit den Weg für den Bau freimachen, damit im November die Arbeiten beginnen können.

HEEK

02.09.2015, 19:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Umbau und Renovierung des Sportheims im vergangenen Winter ist der Bau des Kleinspielfelds das nächste große Projekt für den rund 2000 Mitglieder starken Verein.

Nach Umbau und Renovierung des Sportheims im vergangenen Winter ist der Bau des Kleinspielfelds das nächste große Projekt für den rund 2000 Mitglieder starken Verein.

„Wir träumen schon lange von einem Kunstrasenplatz“, erklärte gestern Eugen Uphues auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Der Vorsitzende des SV Heek hatte den Antrag auf Bebauungsplanänderung an die Verwaltung gerichtet. Nach den Plänen des Vereins soll ein Kleinfeld mit den Maßen 30 mal 25 Meter entstehen, auf einer Fläche hinter dem Kabinentrakt.

Sechs Meter hoher Ballfangzaun

Das Spielfeld soll mit einem sechs Meter hohen Ballfangzaun komplett umzäunt werden. Bisher sei es so, dass die Jugendmannschaften A, B und C im Winter nicht trainieren könnten. Der neue Platz biete diese Möglichkeit. Außerdem sieht Uphues seine Mannschaften bislang benachteiligt. „Die anderen haben die Kunstrasenplätze“, erklärte er. „Unsere Spieler brauchen immer 20 bis 30 Minuten, um das Gefühl dafür zu kriegen, wie der Ball läuft.“ Der Verein habe fünf Jahre daraufhin gearbeitet, den Platz zu realisieren. „Wir haben gespart“, sagte Uphues.

Sponsoren helfen

Außerdem gebe es Sponsoren, die helfen, das Projekt zu stemmen. Die genauen Kosten wolle er nicht beziffern, aber man liege wohl irgendwo zwischen 60 000 und 100 000 Euro. Der Platz werde einer der „neuesten Generation“ werden, ohne Füllstoff wie Quarzsand und Gummigranulat. „Wir werden ihn dann bei uns auch ausstellen, für andere interessierte Vereine.“ Im November sollen die Arbeiten beginnen. „Dann liegt es an den Temperaturen“, sagte Uphues. Man brauche über einen gewissen Zeitraum eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad, „sonst kann man das nicht machen.“ Grund: Der Kunstrasen werde auf dem Untergrund verklebt.

Kraftakt soll sich lohnen

Nach Umbau und Renovierung des Sportheims im vergangenen Winter ist der Bau des Kleinspielfelds das nächste große Projekt für den rund 2000 Mitglieder starken Verein. Damals mussten Räume her für den Breitensport, nachdem durch den Umbau der Hauptschule dort Unterrichtsräume wegfielen. Doch der Kraftakt soll sich lohnen. „Ich denke, dann sind wir ganz gut aufgestellt“, sagte Uphues. 

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