Die Gemeinde Heek bekommt eine Starkregenkarte. Eine Investition für die Prävention. © Unsplash
Bauausschuss

Schutz vor Starkregen: Heek hat jetzt eine ganz spezielle Karte

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 ist ein warnendes Beispiel für die Macht der Natur. Um sich gegen Starkregenereignisse zu wappnen, hat die Gemeinde Heek jetzt eine Karte zur Verfügung.

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 dürfte noch jedem präsent sein. Mit den Folgen vor Ort kämpfen die Menschen noch heute. Ein warnendes Beispiel. Schon weit vor dieser Katastrophe im Ahrtal hat die Gemeinde Heek bei einem Fachbüro eine sogenannte Starkregenkarte in Auftrag gegeben. Jetzt gibt es Ergebnisse.

In der dritten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Mittwoch (29.09.) ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses wird Stefan Koenen vom Büro Tuttahs & Meyer aus Bochum die erstellte Starkregenkarte für die Dinkelgemeinde vorstellen.

Schwachstellen mit der Karte erkennen

Auf Basis dieser Karte soll es für die Gemeinde möglich sein, Schwachstellen – beispielsweise im Kanalnetz – zu identifizieren und beheben zu können. Denn auf der Starkregenkarte sollen farblich markiert die maximalen Niederschläge für jeden Bereich erkennbar sein.

Zudem können auf Basis der Karte auch Grundstückseigentümer und Bürger über den Stand der Dinge informiert werden, sodass diese im Vorfeld eines Starkregens entsprechende Vorkehrungen treffen können. Die Karte dient also der Katastrophen-Prävention.

Solche Wegesperren sollen nach dem Vorschlag der Verwaltung in Heek verschwinden und durch Pfosten ersetzt werden.
Solche Wegesperren sollen nach dem Vorschlag der Verwaltung in Heek verschwinden und durch Pfosten ersetzt werden. © Markus Gehring © Markus Gehring

Doch es wird in der Sitzung nicht nur um Regen gehen. So soll auch der Klimaschutzpreis vergeben werden. Im Gegensatz zu 2020 stehen dieses Jahr eine ganze Reihe von Vorschlägen zur Auswahl. Ein Endspurt in Sachen Bewerbung vor der Deadline rettete die Vergabe in diesem Jahr.

Wegesperren behindern Rollfietsen

Zudem wird es um sogenannte Wegesperren gehen. Diese zumeist rotweißen und versetzt aufgestellten Sperren sollen bestimmte Bereiche für den Pkw-Verkehr sperren. Problem: Auch die Rollfietsen der Bürgerstiftung kommen dort nicht durch. Darum soll jetzt die Sache angegangen werden. Sperrpfosten statt Wegesperren sind der Vorschlag der Verwaltung.

Des Weiteren wird es um die Erstellung eines Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes, Fördergelder für den Eppingschen Hof und die Parksituation in der Nienborger Hauptstraße gehen.

Die Sitzung ist im ersten Teil öffentlich. Wegen der Corona-Abstandsregelungen ist nur eine begrenzte Zahl an Zuschauern zugelassen. Interessierte müssen sich vorab bei der Verwaltung per E-Mail (info@heek.de) oder telefonisch 02568/930021 anmelden. Es gilt die 3G-Regel.

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