Schulen der Dinkelgemeinde sollen auf vielfältige Weise aufgewertet werden

Sozialausschuss

Läuft alles nach Plan, dann wird sich in diesem Jahr an den Schulen in der Dinkelgemeinde einiges tun. Viele Baumaßnahmen stehen auf der Agenda. Und die (Förder-)Gelder liegen bereit.

Heek

, 04.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schulen der Dinkelgemeinde sollen auf vielfältige Weise aufgewertet werden

So sieht beispielsweise der IT-Unterricht in der Kreuzschule Heek aus. Mit Geldern aus dem "Digitalpakt Schule" soll die "IT-Grundstruktur" an den Schulen in der Dinkelgemeinde (weiter) verbessert werden. © Markus Gehring (A)

17 Punkte umfasst die Tagesordnung des Sozialausschusses, der am Mittwoch, 5. Februar, ab 17.30 Uhr in der Aula der Bischof-Martin-Grundschule in Nienborg über die Bühne gehen wird. Dominierend wird dabei das Thema „Schule“ sein. Sei es wegen der Schulhofgestaltung der Kreuzschule, der Erweiterung des Speiseraumes der Bischof-Martin-Grundschule oder auch des Einsatzes der Gelder aus dem „Digitalpakt Schule“.

Alle angesprochenen Themen sind mit einem Beschlussvorschlag versehen. Es werden also vermutlich richtungsweisende Entscheidungen gefällt. Mit Blick auf die Schulhofgestaltung der Kreuzschule geht es dabei um eine abgestimmte Planung zwischen Gemeindeverwaltung und Schule, deren Ergebnisse dann im Herbst den Gremien vorgestellt werden können. Hintergrund des Ganzen ist das in 2022 anstehende 50-jährige Jubiläum der Sekundarschule. Dafür soll der Schulhof noch etwas herausgeputzt werden.

Erweiterung für den Speiseraum der Bischof-Martin-Schule?

Für die Bischof-Martin-Schule Nienborg muss hingegen ein zukunftsfähiges Raum- und Nutzungskonzept entwickelt werden, das den modernen Anforderungen an der Schule gerecht wird. Dies soll übrigens auch eine Erweiterung des Speiseraums beinhalten. Für neue Möbel sind schon mal 5000 Euro im Haushaltsplanentwurf 2020 eingeplant.

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Interessant dürfte auch der Punkt „Digitalpakt Schule - Lernen mit neuen Medien“ werden. Über den Digitalpakt NRW sind der Gemeinde Heek 286.113 Euro zugeteilt. Allerdings unterliegt die Bewilligung der Gelder durch die Bezirksregierung festen Regularien und Verwendungszwecken.

Gelder aus dem „Digitalpakt“ fließen in die „IT-Strukur“

Darum muss das Geld aus dem „Digitalpakt“ vor allem in die „IT-Strukur“ der Schulen gesteckt werden. Jetzt sind Gemeindeverwaltung und die Schulen gefordert, ein Konzept für die Generierung der Fördergelder zu erstellen. Und diese dann natürlich final auch abzurufen.

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Übrigens sind im Haushaltsplanentwurf 2020 Mittel in den EDV-Budgets der Schulen vorgesehen, aus denen auch die ersten Maßnahmen des Digitalpakts finanziert werden können, falls diese bereits in 2020 realisierbar sind. Dazu folgende Zahlen: Bischof-Martin-Schule (22.000 Euro), Alexander Hegius Schule (35.000) und Kreuzschule Heek (25.000 Euro).

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