Bis es zur Umsetzung von Maßnahmen im Heeker Strönfeld kommen werden kann, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Die Weichen hat die Gemeinde Heek aber nun bereits gestellt. © Markus Gehring
Strönfeld

Potenzialanalyse Strönfeld: Vergabeverfahren vor Abschluss, Fördermittel beantragt

Auch wenn eigentlich kein Zeitdruck besteht – die Gemeinde Heek forciert das Thema Zukunft des Strönfelds. Der Weg zu einer Potenzialanalyse wurde früh geebnet, nun stehen Entscheidungen an.

Kurz vor dem Abschluss steht das Vergabeverfahren zur Potenzialanalyse zur Zukunft des Heeker Strönfelds. Und da die Vergabe an eine entsprechende Förderung gekoppelt ist, hat die Gemeinde Heek auch wie angekündigt den entsprechenden Leader-Förderantrag gestellt. Dass die Mittel auch fließen werden, darin zeigt sich Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff zuversichtlich: „Ich sehe Stand jetzt nichts Strittiges.“

Zur Erinnerung: Drei Büros hatten sich für die Potenzialanalyse beworben. Die Fragestellung lautet, was im Bereich des Heeker Strönfelds passieren soll, wenn die seit rund 30 Jahren laufenden Entsandungsmaßnahmen beendet sind. Erste Ideen waren seitens der Gemeinde bereits generiert worden. Im September waren die Verhandlungsgespräche mit den Bewerbern geführt worden. Nach der Auswertung soll nun die Vergabe erfolgen.

Bezirksregierung muss Genehmigung erteilen

Der Vergabevermerk durch die Gemeinde werde dann zeitnah mit der Bezirksregierung Münster besprochen, die dann die Genehmigung zur Förderung erteilen muss, so Weilinghoff. Die Analyse wird zwischen 30.000 und 40.000 Euro kosten, der Eigenanteil der Gemeinde wird bei rund 15.000 Euro liegen.

Zeitdruck gibt es dabei nicht. Bis es zu einer Umsetzung von Maßnahmen kommen kann, wird es noch etwas dauern: Unter Berücksichtigung der zusätzlichen Abbaumengen von 400.000 Kubikmetern könne davon ausgegangen werden, dass bei einem jährlichen Verkauf von etwa 100.000 Kubikmetern Sand die Abgrabungsfläche noch mindestens drei bis vier Jahre genutzt werden kann.

Das Thema sei aber „bewusst jetzt schon auf den Weg gebracht“ worden. „Es gibt immer denkbare Eventualitäten und Verzögerungen, da ist es gut, wenn man frühzeitig dabei ist“, so der Bürgermeister. Sicher sei, dass die Potenzialanalyse auch innerhalb dieser Leader-Periode kommen wird. „Bis Ende des Jahres“, blickt Franz-Josef Weilinghoff voraus.

Über den Autor
freier Mitarbeiter

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.