Kostenloses WLAN an ausgewählten Orten in Heek zur Realität geworden

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Die Notwendigkeit ist in Zeiten von 5G vielleicht nicht mehr so gefragt wie vor fünf Jahren, aber nützlich ist es dennoch – kostenloses WLAN im öffentlichen Raum. Auch Heek ist (jetzt) dabei.

Heek

, 02.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war nicht mal eben gemacht und hat von den anfänglichen Überlegungen bis zur Realisierung einige Jahre gedauert, aber jetzt ist es vollbracht. An ausgewählten Orten in der Dinkelgemeinde gibt es (jetzt) kostenloses WLAN. Nutzbar für Jedermann. Eine Stichprobe zeigt: Es funktioniert einwandfrei.

Im November 2014 war es die CDU-Fraktion, die anregte, in allen öffentlichen Gebäuden sowie an allen öffentlichen Plätzen kostenloses WLAN zu installieren. Als Service für die Allgemeinheit. In der Folge zogen sich die Planungen allerdings. Einmal soll ein Anbieter kurz vor der Realisierung in die Insolvenz geschlittert sein, dann zerschlug sich die Idee mit dem Richtfunk und einer Antenne auf der Kirche.

Am Eppingschen Hof gibt es kostenloses WLAN

Rückblickend nicht von Nachteil, denn jetzt kommt Glasfaser ins Spiel, also deutlich mehr Geschwindigkeit. Neben dem kostenlosen WLAN im Rathaus, das bis den zu den davor gelegenen Bushaltestellen reicht, und dem Jugendhaus Zak hat die Verwaltung nun auch am Eppingschen Hof WLAN über Freifunk installieren lassen.

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Das Bürgerhaus wurde auf Wunsch des Heimatvereins in diesem Zuge mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet. Die monatlichen Kosten dafür betragen 59 Euro. Aber funktioniert es? Ja. Das zeigt ein Test vor dem Bürgerhaus. Direkt ploppt der natürlich nicht mit einem Passwort gesicherte „Freifunk“ auf. Vorausgesetzt man aktiviert auf seinem Smart- oder IPhone das WLAN.

Weitere mögliche Punkte werden geprüft

Die Verbindung ist stabil, schnell und deckt weite Bereiche des Marktplatzes ab. Nur in den hinteren Ecken Richtung Stiegenpark wird der Empfang mau. Online geschaltet wurde der Freifunk am Bürgerhaus Ende Mai. Und das muss es in Heek in Sachen kostenloses WLAN noch nicht gewesen sein.

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Aktuell wird eine Installation im Haus Hugenroth geprüft. Auch über einen Freifunk auf dem Festplatz in der Niestadt wird nachgedacht. „Da müssen wir schauen, wie die Voraussetzungen sind“, merkte Jürgen Lammers von der Gemeindeverwaltung in der jüngsten Sitzung des Sport- und Kulturausschusses an.

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Und er sagte: „Wir wollten es mal flächendeckend machen, jetzt ist es an zentralen Punkten in der Gemeinde. Das hilft auch schon. Wir machen alles peu à peu.“ Zudem ist, so teilt die Verwaltung mit, auch für den nächsten Call „Wifi4EU“ eine Bewerbung vorgesehen. Dabei geht es um eine Zuweisung von 15.000 Euro. Es wird der vierte Anlauf sein. Bisher ist die Dinkelgemeinde stets leer ausgegangen.

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