Jens Steiner (Grüne) aus Nienborg will Landrat werden

Mitgliederversammlung

Jens Steiner aus Nienborg will bei der kommenden Wahl Landrat werden. Erstmal muss er aber die Stimmen der Grünen im Kreis Borken gewinnen. Die entscheiden sich heute für einen Kandidaten.

Heek

, 30.01.2020, 10:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jens Steiner (44) will für die Grünen als Landratskandidat in den Wahlkampf ziehen. Darüber muss zunächst die Mitgliederversammlung abstimmen.

Jens Steiner (44) will für die Grünen als Landratskandidat in den Wahlkampf ziehen. Darüber muss zunächst die Mitgliederversammlung abstimmen. © Jens Steiner

Jens Steiner (44) aus Nienborg will Landrat werden. Der Selbstständige in der Werbebranche stellt sich bei einer Mitgliederversammlung der Grünen im Kreis Borken am Donnerstagabend zur Kandidatenwahl auf.

Dabei tritt er gegen Susanne Trautwein-Köhler aus Epe an. Seine Chancen mag er im Gespräch mit unserer Redaktion noch nicht abschätzen. „Das ist erstmal eine offene Kandidatur und ein Angebot an die Partei“, sagt er. Dabei verweise er auch auf seine Arbeit, die er bisher in der Fraktion im Kreistag geleistet habe.

Grüne wollen zweite Kraft im Kreistag werden

Losgelöst von der Wahl zum Landrat glaubt Jens Steiner an einen Erfolg der Grünen: „Wir wollen im Kreistag zweite Kraft hinter der CDU werden“, sagt er. Mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Europawahl sei das in jedem Fall realistisch.

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Beide Kandidaten wollen sich für eine neue Form der Landwirtschaft, für einen besseren öffentlichen Nahverkehr sowie den klimaschutzgerechten Ausbau von Wohn- und Gewerbegebieten einsetzen. Jens Steiner will außerdem auch Landwirte, Politiker und Umweltschützer miteinander ins Gespräch bringen.

Grüne stimmen am Donnerstag über ihre Kandidaten ab

Die Kreismitglieder-Versammlung der Grünen entscheidet sich am Donnerstagabend ab 19 Uhr in Epe für einen der beiden Kandidaten.

Bei den beiden vergangenen Kommunalwahlen war die Vredenerin Getrud Welper ins Rennen um das Landratsamt gegangen. Sie holte 11,2 (2014) und 11,7 (2009) Prozent der Stimmen.

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