Franz-Josef Weilinghoff als Bürgermeister für Heek wieder vereidigt

dzKonstituierende Ratssitzung

In der konstituierenden Ratssitzung am Mittwochabend wurde Franz-Josef Weilinghoff als neuer, alter Bürgermeister vereidigt. Bei der der Wahl seiner Stellvertreterinnen gab es Irritationen.

Heek

, 06.11.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Franz-Josef Weilinghoff hatte zu diesem besonderen Tag und Anlass extra seine Amtskette angelegt. Während der konstituierenden Ratssitzung am Mittwochabend (4. November) wurde er als Bürgermeister vereidigt. Jetzt hat seine zweite Amtsperiode offiziell begonnen. Auch seine Stellvertreterinnen wurden auserkoren. Im Wahlverfahren und mit Irritationen.

Es oblag Elisabeth Voss (CDU) als in Jahren ältestes Ratsmitglied die konstituierende Ratssitzung zu eröffnen und die Vereidigung des alten, neuen Bürgermeisters zu übernehmen. „Ich wünsche Ihnen und uns allen eine ehrliche und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde“, sagte Elisabteh Voss nach dem Eidschwur Weilinghoffs.

Weilinghoff freut sich auf das Amt

Mit Blick auf die knapp 20 neuen Ratsmitglieder sagte Weilinghoff: „Wir haben hier viele neue Gesichter. Die neue Zusammensetzung (keine „Fraktion“ hat von vornherein mehr eine Mehrheit - d. Red. ) wird uns allen viel Kommunikation und ebenso viel Kompromissbereitschaft abverlangen. Doch das kann für die Ratsarbeit nur gut sein. Ich danke allen, die mich gewählt haben. Ich freue mich darauf, es noch mal machen zu dürfen.“

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Spannend wurde es bei der Wahl von Weilinghoffs Stellvertreterinnen. Die Zahl, darauf verständigten sich CDU, SPD und Dinkelbündis zuvor per einstimmigen Beschluss, wurde von drei auf zwei reduziert. Allerdings auf Basis des Antrages der SPD-Fraktion. Das Dinkelbündnis hätte das Ganze per Antrag gerne auch auf der Satzungsebene manifestiert. Das lehnten CDU und SPD ab. Damit war die Sache vom Tisch.

Geheime Abstimmung über Stellvertreterinnen

Da CDU und SPD mit einer gemeinsamen Liste in die konstituierende Sitzung gegangen waren, lautetet ihr Vorschlag für die erste Stellvertreterin Marion Weichert (CDU). Das Dinkelbündnis schickte Birgit Wüsten ins Rennen. Mit Stimmzetteln, Wahlkabine und Wahlurne wurde innerhalb weniger Minuten abgestimmt.

Marion Weichert (CDU) wurde als erste stellvertretende Bürgermeisterin gewählt.

Marion Weichert (CDU) wurde als erste stellvertretende Bürgermeisterin gewählt. © Till Goerke

Und dem Ergebnis lag eine kleine Überraschung inne. 16 Stimmen gab es für Marion Weichert, 12 für Birgit Wüsten. Damit stand die Reihenfolge fest. Weichert ist die erste stellvertretende Bürgermeisterin, Wüsten die zweite Stellvertreterin. Doch wie kann das mit den Stimmen sein? CDU (11 Ratsmitglieder) und SPD (6), hätten Marion Weichert doch eigentlich zusammen 17 Kreuzchen geben müssen.

Birgit Wüsten (Dinkelbündnis) wurde als zweite stellvertretende Bürgermeisterin gewählt.

Birgit Wüsten (Dinkelbündnis) wurde als zweite stellvertretende Bürgermeisterin gewählt. © Till Goerke

Eigentlich. Doch von der SPD-Fraktion waren nur fünf der sechs Ratsmitglieder anwesend. Dass dennoch insgesamt 28 Stimmen abgegeben wurden, liegt daran, dass auch der Bürgermeister ein Stimmrecht hat. Heißt mit Blick auf die abgegeben Stimmen: CDU (11), DB (11), SPD (5) und Bürgermeister. Wer dem Dinkelbündnis die zwölfte Stimme gab, ist unklar. Es war schließlich eine geheime Wahl.

Hinweis: Der Text wurde am 6. November überarbeitet.

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