Kurz vor knapp: Es gibt doch einen Klimaschutzpreis-Gewinner 2020

Klimaschutz in Heek

Es drohte ein Jahr ohne Klimaschutzpreis-Gewinner in Heek zu werden, doch kurz vor der Deadline gingen noch Bewerbungen ein. Groß war die Auswahl nicht, aber das dürfte den Siegern egal sein.

Heek

, 03.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlef Bauerdick (l.) Herbert Moritz werden für ihr Projekt in der Stiege mit dem Klimaschutzpreis 2020 ausgezeichnet.

Detlef Bauerdick (r.) und Herbert Moritz werden für ihr Projekt in der Stiege mit dem Klimaschutzpreis 2020 ausgezeichnet.

Es ist vollbracht. Auf den allerletzten Drücker konnte der Klimaschutzpreis 2020 in Heek in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause noch vergeben werden. Dabei hing genau das lange am seidenen Faden. Ganz einfach aus dem Grund, weil nicht eine Bewerbung bei der Gemeinde eingegangen war. Das änderte sich kurz vor Deadline.

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Eigentlich hätte der Sieger des mit 1000 Euro dotierten Preises schon während der Sitzung des Bauausschusses am 17. Juni gekürt werden sollen. Durch die kurzfristigen Eingänge der Bewerbungen am selben Tag wurde das Ganze in den Rat verschoben. Besonders groß war die Auswahl letztlich nicht. Zwei Bewerber standen zur Auswahl. „Gottseidank sind diese Bewerbungen noch eingegangen“, wie Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff anmerkte.

Dorfimkerei hat es verdient

Einstimmig entschieden sich die Ratsmitglieder dafür, den in Zusammenarbeit mit Innogy verliehenen Preis in diesem Jahr an die Dorfimkerei vertreten durch Herbert Moritz und Detlef Bauerdiek zu vergeben. Grund: Diese erfülle die Bewertungskriterien eindeutiger als der Konkurrent in Form der Bürgerenergiegesellschaft Südahler Mark. „Die Dorfimkerei ist einfach noch näher dran und hat es verdient“, so der Bürgermeister.

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Den Preis selbst gibt es seit 1995. 7000 Projekte wurden bereits ausgezeichnet. Prämiert werden gemeinnützige und öffentlich zugängige Projekte und Ideen.

Hinweis: In einer ersten Version des Textes hieß es, dass die zweite Bewerbung nicht öffentlich gemacht wurde. Die Unterlagen waren jedoch öffentlich zugänglich.

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