Erschließung Ex-Hülsta-Fläche: Strom- und Gasversorgung rückt näher

dzBaumaßnahme

Die Erschließung der Ex-Hülsta-Fläche an der B70 schreitet zügig voran. Jetzt rückt auch die Strom- und Gasversorgung in greifbare Nähe. Die Vorarbeiten dafür liefen bereits im März an.

Heek

, 02.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Erschließung der Ex-Hülsta-Fläche an der B70 schreitet mit großen Schritten voran. Etwa ein Drittel der Fläche ist bereits an an Gewerbetreibende vergeben worden. Weitere Flächenvergaben sind nur eine Frage der Zeit. Erst recht vor dem Hintergrund, dass jetzt die Strom- und Gasversorgung bevorsteht.

Die Vorarbeiten liefen bereits Anfang März an. Mehrere Wochen lang verlegten Mitarbeiter der Firma Albers aus Ochtrup die notwendigen Versorgungsleitungen entlang der B70. Für die zuvor notwendigen Tiefbauarbeiten war die Firma Heitkamp & Hülscher aus Stadtlohn im Einsatz. Dann wurden mit einem Horizontalbohrverfahren die 10KV-Stromkabel unter der Stroot hindurch und bis zur Schniewindschen Fabrik neu verlegt.

Neue Stromversorgungstrasse war notwendig

Dass überhaupt neue Stromleitungen verlegt wurden, hing damit zusammen, dass die Gemeinde vor der Erschließung der gut 80.000 Quadratmeter großen Fläche die Stromversorgungstrasse komplett auf Gemeindegrund wissen wollte. Zuvor verliefen noch Teile über die Ex-Hülsta-Fläche. Die alten Kabel wurden abgeklemmt. Zudem wurden Leerrohre verlegt.

So sah es Ende März 2020 entlang der Ex-Hülsta-Fläche aus. Die 10 KV-Kabel wurden in den Boden eingelassen.

So sah es Ende März 2020 entlang der Ex-Hülsta-Fläche aus. Die 10 KV-Kabel wurden in den Boden eingelassen. © Till Goerke

Doch das alleine bringt noch keinen passenden Strom in die Firmen, die sich dort einmal ansiedeln sollen. Dafür ist eine sogenannte Ortsnetzstation notwendig. Eine solche ist das Bindeglied zwischen Mittelspannungsnetz und dem Niederspannungs-Ortsnetz, über das die einzelnen Anschlüsse versorgt werden.

Erschließungskosten liegen bei rund 120.000 Euro

Und genau solch eine hat jetzt die Westnetz auf der Ex-Hülsta-Fläche installieren lassen. Seit Montag (31. August) steht diese auf der Fläche. „Die Station wird im Ganzen geliefert und dann auf ihren vorgesehenen Platz gehoben und dort angeschlossen“, erklärt Michael Berkemeier vom Verteilnetzbetreiber. Die Erschließungskosten liegen bei rund 120.000 Euro.

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Konkret wandelt die Ortsnetzstation die rund 10.000 Volt, die in den Leitungen ankommen, auf üblichen 400 bzw. 230 Volt um. Und das auf kleinstem Raum. Nur gut drei Meter breit ist die Station. Geplant wurden die nötigen Arbeiten am Westnetz-Betriebsstandort in Metelen.

„Auch die Rohr- und Kabelarbeiten sind in vollem Gange. Ein konkreter Zeitpunkt für die Fertigstellung lässt sich hier noch nicht abschließend und verlässlich sagen“, so Michael Berkemeier. Die Kollegen vor Ort gingen aber von Ende September aus.


In der gesamten Region Ems-Vechte verantwortet Westnetz übrigens die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 12.400 Kilometern Strom-, 2.500 Kilometern Gas- und 170 Kilometern Wassernetz.

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