Der Eingangsbereich der Landesmusikakademie soll in neuem Glanz erstrahlen. © Geodatenatlas Kreis Borken
Baumaßnahme

Eingang der Landesmusikakademie soll in neuem Glanz erstrahlen

Die Landesmusikakademie hat weit über die Grenzen der Dinkelgemeinde hinaus Strahlkraft. Darum greift auch die Gemeinde für die geplante Umgestaltung des Eingangsbereiches ins Portemonnaie.

An der Landesmusikakademie in Nienborg ist viel Bewegung. Nicht nur bezogen auf das musikalische (Lehr-) Angebot, sondern auch in baulicher Hinsicht. Aktuell werden die Bettenhäuser saniert. Und auch der Eingang der LMA soll bald in neuem Glanz erstrahlen. Dafür greift auch die Gemeinde in die Geldbörse.

Die Pläne sind Stück für Stück gereift. Der Eingangsbereich der LMA soll, vom Parkplatz an der Bischof-Hermann-Straße aus gesehen, in seinem Erscheinungsbild optimiert werden. Dieser sei schlecht einsehbar und die Pflasterung auch aus Gründen der Verkehrssicherheit erneuerungsbedürftig.

Erste Kostenschätzung bei gut 130.000 Euro

Eine erste dafür der Gemeinde vorgelegte Kostenschätzung belief sich auf gut 130.000 Euro. Denn, obwohl die Akademie eine Landeseinrichtung ist, wird sich auch die Gemeinde an der Finanzierung beteiligen. Auch der Kreis wird wohl einen Teil tragen. Der Großteil soll im Idealfall mit Leader-Fördergeldern finanziert werden.

Dass sich die Gemeinde überhaupt beteiligen will, begründete Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff in einer Bauausschuss-Sitzung schon vor Monaten damit, dass auch die Gemeinde einen Mehrwert von der LMA habe. Sowohl die Kommune als auch die Bürger seien Nutzer dieser.

Allerdings klang in jener Sitzung seitens der Lokalpolitik zugleich kritisch an, dass das Verhältnis zwischen Kommune und Musikakademie mehr durch Geben und Nehmen geprägt sein sollte. So sei es nicht nachvollziehbar, dass etwa die Nutzung der Räumlichkeiten in der LMA für Ratssitzungen bezahlt werden müsse.

Noch kein Förderantrag gestellt?

So weit so gut. Nur wie ist der aktuelle Planungsstand? „Wir haben vor, dies über Leader mitzufinanzieren, aber haben noch keinen Antrag gestellt“, berichtet der Bürgermeister auf Redaktionsanfrage. „Wir haben das Ganze in Rücksprache mit der LMA etwas zurückgestellt.“

Erst, wenn die Bettenhäuser saniert sind, soll die Umgestaltung des Eingangsbereichs anlaufen. Einfach, damit es nicht zu viele Baustellen auf einmal an der Akademie gibt. „Wir werden den Förderantrag zeitlich passend einreichen“, stellt der Bürgermeister in Aussicht. Vermutlich wird es dabei auf das dritte Jahresquartal, also den Herbst, hinauslaufen.

Übrigens entfielen bei einer 65-Prozent-Förderung 35 Prozent auf die Gemeinde und den Kreis. Für die Gemeinde hieße das etwa 20.000 bis 25.000 Euro Eigenanteil. Ob derweil Spenden Dritter für die Umsetzung in Betracht kommen, ist noch nicht abschließend geklärt.

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