Drohnen dürfen nicht pauschal verteufelt werden. © picture alliance/dpa
Meinung

Drohnen: Moderne Technik zum Tierschutz

Drohnen werden mitunter kritisch beäugt. Wenn sie jedoch zum Tierschutz eingesetzt werden, kann es keine zwei Meinungen geben, findet Redakteur Till Goerke.

Eins vorweg: Die Technik ist nicht neu. Und doch ist es etwas, das man nicht oft genug lobend hervorheben kann – die Rehkitz-Suche per Drohne. Etwas, das jetzt auch Junglandwirt Hubert Viermann aus Heek zum ersten Mal ausprobiert hat.

Sehr früh aufstehen, Hilfe und Equipment organisieren und dann mit jeder Menge Ausdauer und Geduld acht Flächen kontrollieren – Hut ab. Alles, um im Anschluss mit gutem Gewissen die Mahd einfahren zu können. Ohne tierische Opfer durch die Erntemaschine.

Drohnen werden auch kritisch betrachtet

Ja, Drohnen werden gerne auch mal kritisch beäugt. Die Technik hat für viele eben etwas Unheimliches: Nicht immer ist direkt ersichtlich, wer das fliegende Teil steuert und warum es gerade überhaupt in der Luft ist. Und ja, Drohnen werden sogar in der modernen Kriegsführung eingesetzt. Verteufeln darf man die Technik deswegen trotzdem nicht pauschal.

Es kommt eben darauf an, wo, wie und durch wen diese fliegende Technik eingesetzt wird. Ist das so wie bei Hubert Viermann etwa vor der Gras-Ernte, dann kann es keine zwei Meinungen dazu geben. Dann ist es moderne Technik, die aktiv zum Tierschutz beiträgt. Daumen hoch.

Wie effizient das Ganze sein kann, zeigte sich übrigens auch in Heek. Der Junglandwirt und seine Helfer konnten tatsächlich ein Rehkitz orten, umsetzen und so sein Leben retten.

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