Clubheim im Eichenstadion war schon wieder Ziel für Einbrecher

Rot-Weiß Nienborg

Schon zum dritten Mal ist das Vereinsheim des SC Rot-Weiß Nienborg Ziel von Einbrechern geworden. Diesmal waren sie nicht erfolgreich. Schaden gibt es trotzdem.

Nienborg

21.06.2020, 18:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schon wieder versuchten Einbrecher, ins Clubheim einzudringen.

Schon wieder versuchten Einbrecher, ins Clubheim einzudringen. © privat

„Vorübergehend geschlossen“, das Hinweisschild auf der Eingangstür zum Clubheim im Nienborger Eichenstadion hatte in der Nacht zum zurückliegenden Freitag auch symbolischen Charakter für einen Einbrecher. Eine oder auch mehrere bislang unbekannte Personen haben vergeblich versucht, in das Vereinsheim des SC Rot-Weiß Nienborg einzubrechen.

Das Vereinsheim des SC Rot-Weiß Nienborg

Das Vereinsheim des SC Rot-Weiß Nienborg © privat

Auf dem ersten Blick wird das beim Betreten der Sportanlage nicht deutlich. Beim näheren Hinsehen sind die Spuren nicht zu übersehen. Die weiße Kunststofftür ist mit einer Vielzahl von Hebelspuren übersät.

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Seit dem vergangenen Mittwoch rollt das runde Leder wieder auf der Sportanlage. Im Rahmen der Lockerungen hat der Verein umfangreiche Vorkehrungen mit Hygiene- und Abstandsregeln getroffen. Dazu gehört auch, dass das Clubheim von den Mannschaften aktuell nicht benutzt werden darf. Als Reinigungskraft Rosi Gerwers am Freitagmorgen zum Platz fuhr, um ihrer Arbeit nachzugehen, ahnte sie nicht, was sie dort vorfindet. Sie hatte sofort die Polizei verständigt, die kurz darauf am Einsatzort eintraf.

Zweimal kamen Einbrecher im vergangenen Jahr

„Gott sei Dank wurde dieses Mal nicht so viel kaputt gemacht“, ist der Vereinsvorsitzende Martin Mensing froh, dass sich der Schaden in Grenzen hält. Der Raum sah am Freitagmorgen genauso aus, wie er am Mittwochabend von den Vorstandsmitgliedern nach der Versammlung verlassen wurde. Ärger macht sich beim Vorsitzenden dennoch breit. Nach September 2019 und Januar 2019 ist es nun schon das dritte Mal, dass das Vereinsheim der Rotweißen Ziel von Einbrechern war.

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Der Fall aus Januar war gerade erst abgerechnet, nun muss die Gemeinde Heek schon wieder die Versicherung bemühen. „Bei uns gibt es absolut nichts Wertvolles zu holen“, sagt Mensing. Wegen der Coronakrise haben in diesem Jahr kaum Spiele stattgefunden. Die Kühlschränke sind nahezu leer und Geld wird dort schon gar nicht deponiert.

Ein professioneller Einbrecher war das nicht, spielt Mensing auf das kaum zu erwartende Diebesgut und die Spuren an der Tür an. Er hat vielmehr den Verdacht, dass der oder die Einbrecher auf der Suche nach Getränke und Essen war. Mit Blick auf die Einbrüche in der jüngeren Vergangenheit im Heeker Stiegenpark schließt er nicht aus, dass alle Taten durch ein und dieselbe Person begangen werden. Konkrete Hinweise darauf gibt es nicht. Die Ermittlungen werden in allen Fällen durch das Kriminalkommissariat in Ahaus (Tel. 02561/926-0) geführt.

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