Solch ein Dreiradtandem für Menschen mit Einschränkungen würde die Bürgerstiftung Heek-Nienborg gern anschaffen. © Van Raam
Bürgerstiftung Heek-Nienborg

Bürgerstiftung hat Spendenaktion für Spezialrad gestartet

Die Bürgerstiftung Heek-Nienborg hat eine Spendenaktion für ein Spezialrad gestartet. Es ist für Menschen mit Einschränkungen gedacht. Jeder kann mithelfen, dass die Anschaffung gelingt.

Die Zeit tickt. Doch noch sind (Stand 2. Februar) 31 Tage Zeit, das große Ziel zu erreichen. Die Bürgerstiftung Heek-Nienborg würde gern ein Spezialfahrrad für Menschen mit Einschränkungen anschaffen. Dafür sind knapp 10.000 Euro notwendig. Jetzt ist die Hilfe aller Heeker und Nienborger gefragt.

Das Spezialrad ist ein Dreiradtandem, auf dem die Nutzer nebeneinandersitzen können – eine Person lenkt und beide können treten. Das Fahrrad ist somit gedacht für Personen, die durch Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, ein herkömmliches Fahrrad zu nutzen. Finanziert werden soll die Anschaffung über eine Crowdfunding-Aktion (Schwarm- oder Gruppenfinanzierung) bei der Volksbank Gronau-Ahaus.

78 Unterstützer gibt es bereits

Und genau an dieser Stelle kommen aller Heeker und Nienborger ins Spiel. Denn das Projekt hat es bereits in die sogenannte Finanzierungsphase geschafft. In dieser Phase verbleiben jetzt noch 31 Tage, um die anvisierten 9850 Euro zu erreichen. Stand 2. Februar haben bereits 78 Unterstützer 3312 Euro gespendet.

Eine Spende ist mit wenigen Klicks über die Projektseite beim Geldinstitut möglich. Die Volksbank steuert für jede Spende ab 5 Euro 20 Prozent dieser Summe zusätzlich zum Projekt hinzu. „Wir sind optimistisch, dass wir es am Ende tatsächlich schaffen können“, sagt Arnold Terliesner von der Bürgerstiftung auf Anfrage.

Es fehlen noch viele tausend Euro

Für das Ziel hat die Bürgerstiftung bisher keinen Aufwand gescheut. Social Media, Mund-zu-Mund-Propaganda sowie das Akquirieren des Familien- und Freundeskreises sollen die Spendenbereitschaft ankurbeln. „Wir brauchen aber weiterhin noch ganz viel Unterstützung“, macht Arnold Terliesner deutlich.

Nachvollziehbar, denn aktuell ist erst knapp ein Drittel der notwendigen Summe zusammengekommen. Und für den Fall, dass es am Ende nicht reicht, war alle Mühe umsonst. Das Geld würde dann an die Spender zurückgehen. Nur wenn die Zielsumme erreicht wird, steht der Anschaffung des Spezialfahrrades nichts mehr im Wege.

Jede noch so kleine Spende hilft

„Darum hilft auch jede noch so kleine Spende“, so Arnold Terliesner. Spenden sind übrigens auch anonym möglich. Eine Möglichkeit, die mit Blick auf die Projektseite auch schon einige Unterstützer in Anspruch genommen haben. Wichtig: Die Höhe einer Einzelspende ist für andere nicht einsehbar. Nur der Gesamtstand wird angezeigt.

Das Spezialfahrrad sei, erklärt Arnold Terliesner, leichter zu bedienen als die sogenannten Rollfietsen der Bürgerstiftung. Für die Rollstuhl-Fahrräder brauche man schon etwas Übung. „Das Dreiradtandem ist einfach alltagstauglicher und zugleich bequemer für den Transportierten.“ Und man sitzt neben- statt hintereinander.

Über den Autor

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.