Blutspende in Heek: Neuer Termin und Ort – aber wichtiger denn je

dzDRK-Blutspende

Dass Blutspenden auch während der Coronakrise von großer Bedeutung sind, steht außer Frage. In Heek findet die kommende Spende an einem neuen Ort statt, aber die Bedeutung ist größer denn je.

Heek

, 24.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass Blutspenden auch während der Coronakrise von großer Bedeutung sind, steht außer Frage. Seit Beginn der Coronakrise hat der DRK-Ortsverein von richtig gut bis hin zu mäßig besuchten Blutspenden alles erlebt in der Dinkelgemeinde. Der kommende Spendentermin musste allerdings kurzfristig nach hinten verlegt werden. Auch der Ort wird ein anderer als bisher sein.

Ursprünglich war der 26. August für die nächste Spende ins Auge gefasst worden. Doch daraus wird nichts. Die Aula in der Kreuzschule ist wegen einer schulischen Veranstaltung belegt. Dorthin wurden seit Beginn der Coronakrise die Spendentermine ausgelagert. Eine Sicherheitsvorkehrung. Im Blutspendemobil können schlicht die notwendigen Abstände nicht gewährleistet werden.

Der Eppingsche Hof ist der ausgewählte Ort

„Wir brauchten also einen Alternativtermin und auch Ort“, so der Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe, Ralf Rohling, im Gespräch mit der Redaktion. Schnell sei die Wahl auf den 2. September zu gewohnter Zeit von 16 bis 20 Uhr gefallen. Den Ort legte der Blutspendedienst West nach einer Ortsbegehung fest. Der Eppingsche Hof soll es sein.

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Die zentrale Lage und die großen Räumlichkeiten haben bei der Auswahl den Ausschlag gegeben. „Dort ist es möglich, die Coronaauflagen einzuhalten“, sagt Ralf Rohling. Und der Vorsitzende hofft, dass nach dem jüngst überwundenen Spendentief sich auch dieses Mal wieder vieler Heeker einen Ruck geben und Blut spenden.

Viele Spendentermine sind ausgefallen

Wie wichtig das ist, gerade zu Coronazeiten, stellt der Blutspendedienst West klar. Aktuell steige der Bedarf an Blutpräparaten stark an, doch es sei kaum möglich, den Bedarf zu decken. Denn trotz aller Lockerungen müssten noch viele Blutspendentermine ausfallen. Ein Dilemma für das DRK. Und genau deshalb seien diejenigen Termine, die öffentlich angeboten würden, essenziell.

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DRK-Pressesprecher Stephan David Küpper rechnet vor: „Bereits jetzt fehlen dem DRK-Blutspendedienst über 650 ursprünglich geplante Termine (bis Ende August - d. Red.) bei weiterhin täglich eingehenden Absagen. Hinter diesen 650 Terminen stehen über 26.000 Blutkonserven.“

68 Blutspender wäre ein gutes Ergebnis

Und da auch der DRK-Blutspendedienst davon ausgehe, dass das Jahr 2020 mit coronabedingten Einschränkungen zu Ende gehen werde, zeichne sich schon jetzt für das letzte Quartal des Jahres „ein düsteres Bild“ beim Blutspendeaufkommen. Und genau darum baut die DRK-Ortsgruppe, die den Blutspendedienst wie immer vor Ort tatkräftig unterstützt, auf die Spendenbereitschaft der Heeker.

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„Wir würden uns freuen, wenn wir wieder 68 Blutspender begrüßen dürften. Das wäre schon toll“, nennt Ralf Rohling eine Zielmarke. Anfang Mai waren es in Heek sogar mal 95 Spender und noch mehr Bereitwillige, die gar nicht mehr an die Reihe kamen.

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