ZDF-Fernsehgottesdienst in St. Sixtus hat beste Quoten erzielt

dzZDF-Gottesdienst

Erfreuliche Nachrichten erreichten jetzt die Pfarrgemeinde St. Sixtus vom Zweiten Deutschen Fernsehen. Beim Fernsehgottesdienst am 6. September wurde ein hoher Marktanteil erreicht.

Haltern

, 11.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die beste Nachricht des Tages für die St. Sixtus-Pfarrei kam am Donnerstag aus Frankfurt. Die Katholische Fernseharbeit, eine Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, meldete die Quote für den ZDF-Fernsehgottesdienst. Christiane Landwehr, die an der Schnittstelle zwischen der Katholischen Kirche und den verschiedenen Fernsehsendern arbeitet und auch in Haltern vor Ort war, schrieb: „Wir hatten eine tolle Quote von 10,5 Prozent Marktanteil.“ Das entsprach am Sonntag 860.000 Menschen, die über das Fernsehen die katholische Messe mitgefeiert haben.

Das ZDF geht von einer Zahl im siebenstelligen Bereich aus

Pfarrer Michael Ostholthoff und alle Beteiligten sind stolz. „Da der Gottesdienst auch weiterhin über die Mediathek des Senders und auf weiteren Video-Portalen angeschaut werden kann, ist man beim ZDF in Mainz zuversichtlich, dass die letztendliche Zahl der Zuschauer im siebenstelligen Bereich liegen wird“, erklärte Pfarrer Ostholthoff.

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Viele Zuschauer meldeten sich nach der Übertragung, lobten den schönen Gottesdienst, die gute Predigt und die Kameraführung, die die Sixtuskirche aus überraschenden Blickwinkeln zeigte. Ein Zuschauer aus der Schweiz schrieb der Halterner Zeitung: „Ich habe den Gottesdienst am TV mitverfolgt und war davon sehr angetan!“ Neben den Hauptamtlichen der Sixtus-Pfarrei waren 45 Ehrenamtliche nebenbei tätig. „Für alle war es eine schöne Erfahrung“, sagt Britta Stenner von der Zentralrendantur.

In St. Sixtus angesichts von Corona eine große Flexibilität erlebt

Das bestätigt auch Christiane Landwehr auf Nachfrage der Halterner Zeitung. „In Haltern habe ich ein sehr engagiertes Hauptamtlichen-Team und eine lebendige Gemeinde kennengelernt“, sagt sie. Das erste Vorbereitungstreffen hatte bereits im Februar stattgefunden, zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht absehbar war, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Sie habe in Haltern in den letzten Monaten eine große Flexibilität erlebt, den Gottesdienst auf die neuen Gegebenheiten immer wieder anzupassen, um so trotz Hygiene-und Abstandsregeln einen feierlichen Gottesdienst zu gestalten.

„Die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die uns telefonisch und per Mail erreicht haben, zeigen, dass - auch dank der guten Präsenz der Mitwirkenden vor der Kamera - die Stimmung in der Kirche bis in die Wohnzimmer hinein spürbar war“, schwärmt Christiane Landwehr. Von Seiten der Katholischen Fernseharbeit könne sie nur sagen: „Wir würden gerne mal wiederkommen!“

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