An den Häusern an der Wasserwerkstraße werden jetzt die Gärten gestaltet. © Silvia Wiethoff
Flüchtlingssituation

Wohnungen für geflüchtete Menschen in Haltern sind sehr knapp

Ob weitere Flüchtlinge aus Afghanistan nach Haltern kommen, weiß die Stadt nicht. Die städtischen Unterkünfte sind allerdings nahezu komplett ausgelastet, teilt Helmut Lampe mit.

In den vergangenen drei Monaten sind acht Flüchtlinge aus Guinea, dem Iran, Myanmar, Syrien und Tadschikistan nach Haltern gekommen. Insgesamt haben nach Auskunft von Helmut Lampe (Fachbereichsleiter Ordnung/Soziales) seit Beginn des Jahres 53 Menschen Zuflucht in Haltern gefunden. Die Aufnahmequote (nach dem Flüchtlingsaufnahme-Gesetz) sei zu 92 Prozent erfüllt, in den nächsten Wochen müsse die Stadt weitere acht Personen unterbringen.

Aktuell sind laut Helmut Lampe die städtischen Unterkünfte, die privat angemieteten Wohnungen und die drei Einfamilienhäuser, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Flaesheim zur Verfügung gestellt werden, nahezu komplett ausgelastet.

Als Puffer steht für eine kurzfristige Nutzung das Erdgeschoss der Erich-Kästner-Schule bereit. Hier können 18 Personen vorübergehend untergebracht werden. „Insofern ist auch die Beherbergung der noch zu erwartenden acht Flüchtlinge sichergestellt“, sagte Helmut Lampe im Ausschuss Generationen und Soziales. Ob weitere Schutzbedürftige aus Afghanistan nach Haltern kommen, weiß die Stadt aktuell nicht.

Helmut Lampe berichtet außerdem von der Gestaltung des Außengeländes an den Unterkünften Wasserwerkstraße 11a und 11b. Hier verfügt die Stadt über 20 kleinere Wohnungen mit zwei Gemeinschafts- und Schulungsräumen. Alle Wohnungen sind belegt: Hier sind 55 Menschen aus 15 Nationen zu Hause.

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Redaktion Haltern
Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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Elisabeth Schrief

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