Werbetrommel erfolgreich gerührt: Rentnerband des Schlosses Sythen hat Zuwachs bekommen

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Die Rentnerband des Schlosses Sythen hat Zuwachs bekommen. Da ging das neueste Projekt der Gruppe, die sich um die Pflege der Gebäude und Grünanlagen kümmert, recht leicht von der Hand.

Sythen

, 27.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf der Suche nach neuen Mitgliedern hatte die Rentnerband des Schlosses Sythen seit dem Jahr 2013 kräftig die Werbetrommel gerührt. Zu dem Zeitpunkt war die Zahl der fleißigen Helfer, die ehrenamtlich die gesamte Schlossanlage - Gebäude und Park - restaurierten, auf nur noch vier geschrumpft. Berti Hurtner, Robert Hüser, Ludger Hohmeyer und der im Juni verstorbene Heinz Höhnerhaus kümmerten sich alleine um die liebevolle Pflege der historischen Anlage.

In den vergangenen Jahren hat sich in dieser Hinsicht einiges getan: Am Montag stellte sich das neue Team bei schönstem Wetter vor. 13 Mann und eine Frau stark ist die Rentnerband inzwischen.

„Frührentner mit Kraft und Zeit“

„Es sind auch einige Frührentner dabei“, sagte Christine Baumeister-Henning. „Darüber freuen wir uns natürlich immer ganz besonders, weil sie noch richtig Kraft und natürlich Zeit haben“, scherzte die Vorsitzende des Fördervereins des Schlosses. Trotzdem: Nicht alle Mitglieder der Rentnerband sind auch tatsächlich schon Rentner.

Freiwillige Helfer retteten die „Schloss“-Anlage

Das Haus Sythen, im Volksmund liebevoll Schloss Sythen genannt, konnte nur durch die Hilfe freiwilliger Helfer vor dem Verfall und dem Abriss gerettet werden. Anfang der 1990er-Jahre tat sich eine Gruppe von Sythener Bürgern zusammen, um die noch vorhandenen Gebäude von Haus Sythen zu sichern und später zu restaurieren.

Aktuell besteht die Gruppe aus Steffi Assmann, Willi Bergjürgen, Theo Brauckhoff, Matthias Breuckmann, Horst Busch, Alfons Gerding, Dr. Ludger Homeyer, Robert Hüser, Berti Hurtner, Josef Kalfhues, Anne Koch, Manfred Offermann, Werner Pfeiffer und Ulrich Wrobel. Teamsprecher ist Robert Hüser, der gleichzeitig Mitglied im Förderverein des Schlosses Sythen ist.

Ohne das Ehrenamt geht es nicht

Jeden Montag und Donnerstag - von Januar bis März ist Winterpause - trifft sich die Rentnerband an der Schlossanlage. Es wird geschraubt, gewerkelt und gebaut. Und natürlich müssen die alltäglichen Arbeiten erledigt werden: Unkraut zupfen, Rasen mähen, Pflanzen zurückschneiden usw. Stolze 60 bis 80 absolvierte Arbeitsstunden kommen jede Woche zusammen. „Ohne das Ehrenamt wäre das alles hier gar nicht machbar“, sagt Robert Hüser.

Sieben neue Eichen-Bänke aufgestellt

Und auch nicht ohne die Unterstützung von Firmen und Privatpersonen.

Wie beim jüngsten Projekt der Rentnerband. Verschiedene Unternehmen zeigten sich spendenfreudig und stellten Material und Geräte zur Verfügung. Und so wurden sieben neue Eichen-Bänke für die Grünanlagen gestaltet und mit einem neuen Fundament versehen. Besucher können die gesamte Anlage nun aus ganz verschiedenen Blickwinkeln genießen. Auch am Taubenteich laden ein Tisch und Stühle ab sofort zum gemütlichen Verweilen ein.

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